Auswärtsschwäche der FC Wil U20 hält an

FUSSBALL. Zum zweiten Mal in Folge muss die U20 des FC Wil sämtliche drei Punkte auf fremdem Platz liegen lassen. In Amriswil fand das Team von Trainer Dominic Zurkirchen den Tritt nie wirklich und verlor gegen den Abstiegskandidaten Amriswil wegen eines späten Treffers verdient mit 1:2.

Dan Hertach
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FUSSBALL. Zum zweiten Mal in Folge muss die U20 des FC Wil sämtliche drei Punkte auf fremdem Platz liegen lassen. In Amriswil fand das Team von Trainer Dominic Zurkirchen den Tritt nie wirklich und verlor gegen den Abstiegskandidaten Amriswil wegen eines späten Treffers verdient mit 1:2.

Kurz vor Schluss verloren

Nach dem 0:2 gegen Kreuzlingen von letzter Woche musste der FC Wil U20 auch die nächste Heimreise aus dem Thurgau ohne Punkte im Gepäck antreten. Der defensiven Kompaktheit und Aggressivität hatten die jungen Wiler wenig entgegenzusetzen und verloren fünf Minuten vor Schluss den schon sicher geglaubten schmeichelhaften Punkt, der so wertvoll gewesen wäre, um die direkte Konkurrenz auf Abstand zu halten. Schon in den ersten Spielminuten wurde klar, dass es kein Selbstläufer werden würde, denn Amriswil spielte bissig und schnell in die Spitze. FCW-Torhüter Gähwiler musste in den Startminuten sein ganzes Können abrufen, um den Rückstand zu verhindern. Kurioserweise war die gefährlichste Aktion jedoch ein gewagter Rückpass, den er mirakulös noch ins Aus lenken konnte.

Erst Mitte erster Halbzeit bekamen die Wiler die Partie langsam in den Griff, spielten aber trotz gekonnten Passstafetten keine nennenswerten Torchancen heraus. In der 37. Minute lag der Ball dann aber wie aus dem Nichts im eigenen Tor: Contarteses missglückte Flanke landete via Latte hinter dem verdutzten Gähwiler.

Zu wenig Durchschlagskraft

Wer nach der Pause eine Steigerung des talentierten Wiler Nachwuchses erwartet hatte, wurde enttäuscht. Weiterhin fehlte es dem Team von Zurkirchen an der offensiven Durchschlagskraft, um die Hintermannschaft des FC Amriswil wirklich unter Druck zu setzen. Obwohl Zurkirchen kaum Optionen auf der spärlich besetzten Bank hatte, blieb er jederzeit ruhig und sah, wie Sivalingam den Ausgleich erzielte. Er profitierte von der einzigen Unachtsamkeit in der ansonsten starken Amriswiler Defensive. Der unbedingte Siegeswille fehlte aber auf beiden Seiten, so dass sich die Kontrahenten wohl schon mit einem Punkt angefreundet hatten, als sich der eingewechselte Arifagic ein Herz fasste und das Leder nach einem Eckball zum 2:1-Endstand in die Maschen drosch.

Eine Reaktion muss her

Die Chance zur Wiedergutmachung bietet sich bereits in einer Woche. Der souveräne Tabellenführer Freienbach kommt ins Bergholz. Beste Möglichkeit also, um zu zeigen, was die Jungs wirklich draufhaben.

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