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Ausgeträumt: Keine Medaille für Rüegg und Sigrist

Rossrüti/Henau Die Frauen-Eishockey-Nationalmannschaft mit der Rossrütnerin Dominique Rüegg und der Henauerin Shannon Sigrist hat an den Olympischen Spielen in Pyeongchang eine Medaille verpasst. Im Viertelfinalspiel gegen Russland setzte es in der Nacht auf Samstag eine unerwartet deutliche 2:6-Niederlage ab. «Da Resultat war klarer als der Spielverlauf», sagte Dominique Rüegg hinterher. Absolut unnötig war der erste Gegentreffer. In doppelter Überzahl verlor Lara Stalder in der Mittelzone unbedrängt die Scheibe und ermöglichte den Russinnen so den Führungstreffer. «So etwas darf uns nicht passieren. Das verträgt es gegen eine Mannschaft wie Russland nicht», sagte Rüegg.

Nachdem die Schweizerinnen die Partie ohne direktes Zutun von Rüegg und Sigrist bis zur 32. Minute gedreht hatten, schien der Weg in den Halbfinal geebnet. Doch Russland fand zurück ins Spiel und profitierte auch von Unzulänglichkeiten der Schweizerinnen. «Wir erhofften uns mehr. Im Spiel Fünf gegen Fünf haben wir dominiert. Wir kamen zu vielen Chancen, haben diese aber zu wenig effizient verwertet», sagte Angreiferin Rüegg.

Ein zweiter Assist im Klassierungsspiel

Dieses Verdikt kam einer Ohrfeige gleich, und in der Garderobe der Schweizerinnen flossen Tränen. Allerdings galt es, sich zügig aufzuraffen. Denn bereits am frühen Sonntagmorgen Schweizer Zeit stand das Klassierungsspiel gegen das vereinigte Korea an. Gegen jenes Team, welches in der Vorrunde mit 8:0 besiegt worden war, resultierte ein zu knapper 2:0-Erfolg. Beim zweiten Treffer kurz vor Ende des Mitteldrittels liess sich Dominique Rüegg einen Assist gutschreiben – ihr zweiter an diesem Turnier. «Es war eine solide Leistung. Hinten haben wir nichts zugelassen. Vorne hätten wir allerdings mehr Tore erzielen müssen», sagte die 22-Jährige. 53:19 lautete des Schussverhältnis zu Gunsten der Schweizerinnen in diesem Spiel. Shannon Sigrist, die gegen Russland nicht eingesetzt worden war, stand gegen Korea gut vier Minuten auf dem Eis.

Morgen Dienstag ab 8.40 Uhr stehen die Schweizerinnen zum letzten Mal im Einsatz. Im Spiel um Platz fünf heisst der Gegner Japan. In der Vorrunde wurden die Asiatinnen 3:1 besiegt. (sdu)

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