Ausbildung in Peru unterstützen

Am «Brot für alle»-Sonntag berichtete Karl Friedrich Appl über das neue Bfa-Projekt «Theologische Ausbildung in Peru», welches die Evangelische Kirche Flawil neu unterstützen wird.

Bernard Marks
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Flawil. Es war ein gut besuchter Gottesdienst, der von Pfarrer Andreas Berde geleitet und vom Gospelchor Flawil musikalisch umrahmt wurde. Im Anschluss an den Gottesdienst trafen sich viele interessierte Kirchgängerinnen und Kirchgänger, um von Karl Friedrich Appl mehr über das neue Bfa-Projekt «Theologische Ausbildung im peruanischen Kontext» zu erfahren, welches mit der Kollekte aus den Gottesdiensten der Evangelischen Kirchgemeinde Flawil unterstützt werden soll.

«Im Wechsel unterstützen wir neben dem aktuellen Projekt <Jugendarbeit und Strassenkinderheim der Presbyterianischen Kirche im Sudan> immer auch Projekte, die der theologischen Ausbildung dienen», erklärte der Präsident der Kirchenvorsteherschaft, Ernst Werner.

Starkes Wachstum

Auch in Peru unterstützt die Mission 21 eine Bibeluniversität in Lima.

Diese vertritt ökumenische Offenheit, ganzheitliche Spiritualität, Engagement für Frieden sowie Sensibilität für die ethnische Vielfalt in Peru. Die Zahl der Evangelischen Kirchen nimmt in Lateinamerika wie auch in Peru von Jahr zu Jahr zu. «Wir sprechen von Wachstumsraten von zehn bis zwanzig Prozent pro Jahr», erklärte dazu Friedrich Appl, der selber als Dozent und Dekan an der Theologischen Fakultät in Chile tätig war. Führende Theologen beklagen allerdings immer wieder einen Mangel an theologischer Reflexion.

Das Biblisch-Pastorale Bibelinstitut verwirklicht ein dezentrales Bildungsmodell, welches auf Laienpastoren und weitere kirchliche Mitarbeitende ausgerichtet ist, die kein Hochschulstudium absolvieren können.

Suppe für fairen Handel

Der anschliessende Suppenzmittag im Zwinglisaal war sehr gut besucht. Bei guter Stimmung genoss man die Gerstensuppe aus der Küche des Flawiler Spitals und selbst gebackenen Kuchen.

Der Erlös aus der letztjährigen Sammelaktion der Evangelischen Kirche Flawil beträgt genau 16 600 Franken. Der gesamte Betrag wird vollumfänglich den Bfa-Projekten zukommen.

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