AUSBAU: Weitere Investitionen in die Infrastruktur

Der Zuzwiler Gemeinderat will dieses Jahr 2,6 Millionen Franken investieren. Einige Kredite beantragt er an der Bürgerversammlung von Ende März. Darunter ein Planungskredit für eine neue Dreifachturnhalle.

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Für die Ausarbeitung des Bauprojektes «Neubau Dreifachturnhalle» ist die Genehmigung eines Planungskredites von 300000 Franken erforderlich. Bereits vor einem Jahr wurden für die Architektenauswahl 150000 Franken genehmigt. Der Terminplan sieht vor, dass bis im Frühjahr das Vorprojekt samt Kostenschätzung vorliegt. Der Gemeinderat wird das Gutachten zum Bauprojekt im Herbst verabschieden. Im November dieses Jahres kann die Stimmbürgerschaft über den Kredit für den Neubau einer Dreifachturnhalle abstimmen.

Eine weitere Investition betrifft einen Geräteträger. Er wurde im Juni 2006 erstmals in Verkehr gesetzt. Durch den fast täglichen Einsatz beim Rasenmähen, Laubsaugen, Pfaden und Salzen hat dieser die Lebensdauer erreicht. Er soll für rund 170000 Franken ersetzt werden.

Ein Teil der geplanten Nettoinvestitionssumme von 2,6 Millionen Franken soll in den Strassenbau fliessen. Die Sanierungsarbeiten an der Ifangstrasse sind mehrheitlich abgeschlossen. Im kommenden Sommer folgen noch der Einbau des Deckbelags sowie die Bepflanzungen. Der Strassenabschnitt «Einlenker Lenterstrasse bis Gemeindegrenze» befindet sich laut Gemeinderat in einem sehr schlechten Zustand und soll daher im nächsten Jahr saniert werden. Für die Planung der Sanierung fallen Projektierungskosten von rund 80000 Franken an.

Beidseitige Umsteigeanlage für Buspassagiere

Im Bereich Unterdorfstrasse, Abschnitt Lichtsignalanlage Grünegg bis Einlenker Ausserdorfstrasse, ist geplant, im Jahr 2018 das Betriebs- und Gestaltungskonzept umzusetzen. Ab diesem Zeitpunkt kann der Wartebereich für die Postautos bei der «alten Post» nicht mehr genutzt werden. Um Wartezeiten zu überbrücken, muss für die Postautos ein «Warteraum» beziehungsweise eine Umsteigeanlage zur Verfügung stehen. Im Standbericht 2016 über den öffentlichen Verkehr im Kanton St. Gallen ist festgehalten, dass auch in Zuzwil eine Umsteigeanlage erstellt werden soll. Das Amt für öffentlichen Verkehr bestätigt, dass aufgrund der heutigen Erkenntnisse Zuz­wil als Umsteigeort zwischen verschiedenen Bushaltelinien erhalten bleibt. Daher begrüsst der Kanton den Bau einer neuen Umsteigeanlage. Der Bau von regionalen «Bushöfen» wird vom Kanton finanziell unterstützt. Auf dem gemeindeeigenen Grundstück beim Werkhof sowie bei der ABB AG ist eine Umsteigeanlage für je zwei Busse beidseits der Herbergstrasse geplant. Der Gemeinderat hat ­einen Investitionskredit von 290000 Franken für die Umsteigeanlage sowie 50000 Franken für zwei gedeckte Personenunterstände genehmigt. An die effektiven Baukosten leistet der Kanton einen Beitrag von rund 50 Prozent.

Bei der Abwasserreinigungsanlage Zuzwil soll das Blockheizkraftwerk ersetzt werden. Zudem ist die Ablösung der bestehenden Telefonie geplant, da die Swisscom per Ende Dezember 2017 die analoge Telefonie abstellt. Für beide Investitionen wird ein Kredit von 251000 Franken unterbreitet. Weiter werden im Rahmen des generellen Entwässerungsprojektes diverse Arbeiten ausgeführt. Das Vorprojekt für die Sicherung entlang des Dorfbachs steht vor dem Abschluss. (gk/red)