Aus der Region für die Nation

Zwei Kunstturnerinnen und ein Turner aus der Region vertreten Mitte Oktober die Schweiz an den Weltmeisterschaften in Rotterdam. Damit führen sie die Ostschweizer Kunstturntradition fort.

Hans Kölbener
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Kunstturnen. Mit Sepp Zellweger, Janine Zürcher und Markus Müller stammen erfolgreiche Athletinnen und Athleten aus der Region. Nun erreichten drei weitere Ausnahmetalente Erfolge in historischen Dimensionen: Pablo Brägger, Jennifer Rutz und Giulia Steingruber sind Teil der Schweizer Delegation für die WM in Rotterdam.

Zu den Besten des Landes

Es ist schon einige Zeit vergangen, seit letztmals Turner aus der Ostschweiz Mitglied der Nationalmannschaft gewesen sind. Nun gehören wieder junge Frauen und Männer zu den Besten des Landes.

Die Fürstenländerinnen Jennifer Rutz und Giulia Steingruber (TZFF/TV Gossau) wurden kürzlich ins Nationalkader berufen, und aufgrund ihres Leistungsvermögens für das WM-Kader nominiert. Giulia Steingruber wirkte schon in der erfolgreichen Delegation der Europameisterschaft 2010 mit. Jennifer Rutz erreichte an den nationalen Titelkämpfen im Schatten der überragenden Europameisterin Ariella Käslin drei Diplome. Auch Pablo Brägger (STV Oberbüren) sorgte an den Schweizer Meisterschaften der Elite für Furore.

Er erkämpfte sich insgesamt vier Medaillen und sorgte bei den etablierten Turnern für gehörigen Leistungsdruck.

Planung in Etappen

Die Nationaltrainer planen auf dem Weg zu den Weltmeisterschaften in verschiedenen Etappen. So standen Brägger und Rutz vergangenen Samstag als Teil der Vorbereitung im Länderkampf Schweiz – Deutschland – Rumänien im Einsatz. Jennifer Rutz kam an allen, Pablo Brägger an vier Geräten zum Einsatz. Gegen die Weltklasseleute zeigten beide ansprechende Leistungen im Bereich ihres Leistungsvermögens.

Brägger trug dazu bei, dass die Schweizer Männer überraschend die höher eingeschätzten Rumänen hinter sich lassen konnten. Das Damenteam platzierte sich auf Rang 3. Giulia Steingruber konnte aufgrund der Regeneration einer Fussverletzung noch nicht eingesetzt werden.