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Aus dem Keller ins Schützenhaus

Nach dem Bundesgerichtsentscheid ist klar: Der Jugendtreff kommt ins ehemalige Schützenhaus. Für eine baldige Eröffnung plant der Gemeinderat die nächsten baulichen und personellen Massnahmen.
Adrian Grzonka
Das ehemalige Schützenhaus wird ab nächstem Jahr den Jugendlichen Eschlikons offenstehen. (Bild: Nana do Carmo (Eschlikon, 9. Februar 2011))

Das ehemalige Schützenhaus wird ab nächstem Jahr den Jugendlichen Eschlikons offenstehen. (Bild: Nana do Carmo (Eschlikon, 9. Februar 2011))

Die Unsicherheit ist vorbei, nun wird geplant. «Wir sind derzeit an einer Bestandesaufnahme und prüfen die nächsten baulichen sowie organisatorischen Schritte», sagt der Eschliker Gemeinderat Peter Meier vom Ressort Kultur, Sport und Freizeit. Nach einem vierjährigen Rechtsstreit zwischen Anwohnern und der Gemeinde, welcher bis vors Bundesgericht in Lausanne ging (diese Zeitung berichtete), ist nun klar: Das alte Schützenhaus darf unter Einhaltung diverser Auflagen als Jugendtreff genutzt werden. Bis den Jugendlichen am neuen Ort die Türen offenstehen, werden allerdings noch einige Monate vergehen. «Vor dem Frühling 2017 werden wir den Umzug wahrscheinlich nicht schaffen», sagt Meier. Zuerst wird das Gebäude an die Kanalisation angeschlossen, danach werden mehrere bauliche Massnahmen geplant und budgetiert. «Unter anderem sind ein Windfang beim Eingangsbereich sowie einige Massnahmen an der Nordseite vorgesehen.»

Programm hat im Provisorium gelitten

Auch personell gebe es Handlungsbedarf: «Gegenwärtig haben wir nicht die nötige Manpower. Der jetzige Leiter ist derzeit gesundheitlich angeschlagen, weshalb wir auf der Suche nach einem Stellvertreter und Treff-Helfer sind», sagt Meier. Für die 5.- und 6.-Klässler existiere derzeit ein Angebot, für Sekundarschüler allerdings nicht. «Am neuen Standort wollen wir wieder für alle Altersklassen da sein.» Das Angebot und die Attraktivität des Jugendtreffs habe wegen der provisorischen Unterbringung im Keller der Mehrzweckanlage Bächelacker gelitten. Wie das neue Angebot im Schützenhaus konkret aussehen werde, sei derzeit noch unklar. «In Zusammenarbeit mit dem Institut für Soziale Arbeit der Fachhochschule St. Gallen erarbeiten wir für Eschlikon ein neues Jugendkonzept.» Dieses werde möglicherweise auch das Angebot des Jugendtreffs beeinflussen, sagt Meier. Ziel des Gesamtkonzepts sei es, den Kindern und Jugendlichen ein aktiveres Mitwirken in der Gemeinde zu ermöglichen.

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