«Aus Chur etwas mit nach Hause nehmen»

Der EHC Uzwil bestreitet heute das zweite Auswärtsspiel in dieser Woche. Nach seiner Niederlage gegen Seewen gibt man der Mannschaft gegen den EHC Chur wenig Kredit. Anspiel ist um 19 Uhr.

Drucken
Teilen

EISHOCKEY. Uzwils Sportchef Massimo Diem will nichts davon wissen, dass die Untertoggenburger chancenlos nach Chur reisen. «Im Hinspiel verloren wir gegen die Bündner erst nach dem Penaltyschiessen. Die Partie haben wir damals mehrheitlich dominiert. Wir werden zwar gegen einen Favoriten antreten, aber trotzdem unsere Chance zu einem Erfolg wahrnehmen und uns so präsentieren, damit wir etwas mit nach Hause nehmen können.»

Sonder verdient Vertrauen

Beim EHC Uzwil ist noch offen, ob die beiden verletzten Spieler Elsener und Klopfer mittun können. Fraglich auch, ob Partnerspieler Lars Frei die Mannschaft verstärken kann. Mit einem Einsatz des St. Gallers Plankl hingegen rechnet man beim EHC Uzwil. Nicht anzunehmen ist, dass – nachdem Torhüter Gallmann die letzten fünf Minuten in Seewen zum Einsatz kam – Roger Bader den Torhüter wechselt. Ralph Sonder hat nach einigen sehr guten Partien einmal einen schlechteren Tag eingezogen, kein Grund, ihm deshalb das Vertrauen zu entziehen. Gegen Chur wird Uzwil nicht unbedingt defensiv auftreten. Vielmehr sei es wichtig, konzentriert ins Spiel zu steigen und diszipliniert zu spielen, so der Sportchef. Und er beantwortet auch die Frage nach einem Einsatz von Simon Scherrer beim EHC Chur: «Es wurde vereinbart, dass Simon Scherrer heute nicht gegen uns spielen darf.»

Mehr Möglichkeiten

Diem gibt sich für das heutige Spiel zuversichtlich. Gründe dazu findet er in der vorhandenen Moral innerhalb der Mannschaft, sowie beim Trainer und dem Staff. «Wir werden zudem heute nicht wieder so viele Absenzen zu beklagen haben, wie noch am Mittwoch.» Der Trainer hat somit wieder mehr Möglichkeiten, die Linien so zusammenzustellen, wie er dies möchte, nicht wie es ihm die personelle Situation im Kader «vorschreibt». (uno.)

Aktuelle Nachrichten