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Augarten-Sanierung sorgt für Diskussionen

Die SVP-Kantonsräte Bruno Dudli und Damian Gahlinger blieben mit ihrem Antrag, mehr Geld für die Sanierung der Kreuzung zu sprechen, chancenlos. Jetzt werfen sie dem Rat «Verschlimmbesserung» vor.
Tobias Bruggmann
Auch nach der Kantonsratssitzung sorgt die Augarten-Sanierung für Gesprächsstoff (Bild: Regina Kühne)

Auch nach der Kantonsratssitzung sorgt die Augarten-Sanierung für Gesprächsstoff (Bild: Regina Kühne)

Am Ende war das Resultat eindeutig: Mit 77 Nein zu 25 Ja bei vier Enthaltungen lehnte der Kantonsrat den Antrag der SVP-Fraktion ab, der für 10 Millionen Fragen die Augartenkreuzung umbauen wollte (Ausgabe vom 19. September 2018). Dass die Kreuzung umgebaut wird, war unbestritten. Die Frage war, für wie viel Geld und wie saniert werden soll. Nach der Abstimmung war klar: Es wird weniger Geld und anders saniert, als es sich die SVP-Fraktion vorgestellt hat. Für die beiden SVP-Kantonsräte Bruno Dudli und Damian Gahlinger ist das unverständlich: «Die Massnahmen, die jetzt gemacht werden und rund 6,25 Millionen Franken kosten, sind eine Verschlimmbesserung», heisst es in einer Stellungnahme.

Mehr Lichtsignale statt Kreisel

Gemeint mit den Massnahmen ist einerseits die Augartenkreuzung, wo die Lichtsignalanlage bestehen bleibt. Dazu werden die beiden Autobahn-Auf- und Abfahrten neu mit einer Lichtsignalanlagen versehen und auch der Fust-Kreisel in Oberbüren wird zur Kreuzung mit Lichtsignalen zurückgebaut. Dudli wollte im Kantonsrat eine Unterführung sowie Bypass-Auf- und Abfahrten samt Kreisverkehr im Bereich des Hauptknotenpunktes durchsetzen. Da der Rat den Antrag abgelehnt hatte, stellte Dudli einen zweiten, sogenannten Eventualantrag, für eine Unterführung mit Bypass Auf- und Abfahrten. Auch dieser Antrag wurde grossmehrheitlich abgelehnt.

«Antrag schiesst am Ziel vorbei»

Dennoch sagt auch CVP-Kantonsrat Bruno Cozzio aus Uzwil, dass die Antragssteller es wohl gut meinen. «Aber leider schiesst der Antrag völlig am Ziel vorbei», sagte er im Rat. Die Lösung mit Lichtsignalen sei ein Gesamtpaket mit den umliegenden Kreuzungen und dem Bundesamt für Strasse. Die beiden Kantonsräte glauben dennoch, dass die Lichtsignale zu Rückstau führen werden.

«Die genervten Verkehrsteilnehmer dürfen sich bei ihren Volksvertretern bedanken»

Die Staus würden dann zu weiteren Problemen führen: «Die pendelnden Arbeitnehmer leiden unter dem unsinnigen Verkehrsmanagement. Dazu fallen auch der Wirtschaft vermehrt unnötige Staukosten an.»

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