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AUFWERTUNG: Kirche will «Platz mit Aufenthaltsqualität»

Das Areal um die katholische Kirche St. Laurentius in Flawil soll neu gestaltet werden. Die Kirchbürgerschaft bewilligte am Sonntag den nötigen Planungskredit.
Die katholische Kirchbürgerschaft bewilligte über das Budget 2017 die Planung der Neugestaltung des Areals rund um die Laurentius-Kirche. (Bild: Andrea Häusler)

Die katholische Kirchbürgerschaft bewilligte über das Budget 2017 die Planung der Neugestaltung des Areals rund um die Laurentius-Kirche. (Bild: Andrea Häusler)

Die Chance zur Neugestaltung des Kirchenareals bietet die Politische Gemeinde und zwar nur in diesem Jahr. Denn diese will die Enzenbühlstrasse sanieren. Ein idealer Zeitpunkt für eine gesamtheitliche Betrachtung des Erscheinungsbildes von Kirchenareal, Friedhof und Strasse, wie Kirchenverwaltungsratspräsident Pascal Bossart an der Bürgerversammlung vom Sonntag sagte. Die heutige Parkplatzanordnung sei nicht optimal, die Aufenthaltsqualität gering, stellte er fest und verwies auf eine Skizze im Geschäftsbericht, die keine Verbindlichkeit habe, lediglich eine Idee visualisiere. 40000 Franken sollten die 123 anwesenden Stimmberechtigten mit dem Budget 2017 für die Planung bewilligen. Für die spätere Projektumsetzung sei mit 400000 bis 600000 Franken zu rechnen, sagte Pascal Bossart und ergänzte, dass die Finanzierung über die Bausteuer und die Investitionsrechnung gesichert sei. Die geäusserte Befürchtung, es könnten zu viele Parkplätze verlustig gehen und Kiesplätze würde Rollstuhl- und Rollatoren-Nutzer einschränken, vermochte Bossart weitgehend zu entkräften.

Beichtzimmer werden aufgelöst

Nicht diskutiert wurde der Budgetposten «Neugestaltung Beichtzimmer». Die Aufhebung der kaum mehr benützten Räume scheint unumstritten. Der östliche Bereich soll zum Kirchenraum hin geöffnet und als Ausstellungs- und Schriftenraum genutzt werden (Kosten: 84 000 Franken), der westliche als Mehrzweckraum dienen (76 000 Franken).

Die Kirchbürgerschaft genehmigte das Budget samt Steuerplan für das Jahr 2017 mit zwei Gegenstimmen. Der Voranschlag rechnet mit einem Aufwandüberschuss von 79600 Franken, der über die Reserven gedeckt werden kann. Der Verlust entspricht in etwa dem Ertragsüberschuss, der im Rechnungsjahr 2016 erzielt worden war. Das Jahresergebnis hatte Präsident Pascal Bossart vor allem mit höheren Steuereinnahmen (+110000 Franken) begründet. Die Rechnung passierte einstimmig.

Ja zur Vereinigung der Kirchgemeinden

Ebenfalls ohne Wortmeldung ermächtigten die Anwesenden ihren Kirchenverwaltungsrat, die Vereinigung mit den Kirch­gemeinden Degersheim, Wolfertswil/Magdenau und Niederglatt zu prüfen und im Herbst ein Gutachten mit Antrag vorzulegen. Degersheim und Niederglatt hatten an ihren Versammlungen ebenso entschieden, Wolfertswil/Magdenau beschliesst am Mittwoch.

Andrea Häusler

andrea.haeusler@wilerzeitung.ch

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