AUFWÄRTS: Hügelball erlebt zweiten Frühling

Der Hügelball in Wuppenau blüht wieder auf wie zu seinen besten Zeiten. Hunderte Fasnächtler und vier verschiedene Guggen feierten in den Sonntagmorgen hinein.

Christoph Heer
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Die grosse Mehrheit der Ballbesucher kam maskiert. (Bild: Christoph Heer)

Die grosse Mehrheit der Ballbesucher kam maskiert. (Bild: Christoph Heer)

Es war der 32. Hügelball und es war einer der richtig erfolgreichen in seiner geschichtsträchtigen und jahrzehntelangen Historie. 30 Jahre lang organisierte der einheimische Schützenverein den «Maskenball auf dem Hügel», bis beschlossen wurde, das Zepter abzugeben. Und da vorerst keine Nachfolger gefunden werden konnten, kam das Ende des Hügelballs in greifbare Nähe. Doch das Schlimmste konnte ­abgewendet werden – zunächst. Denn das neue 13-köpfige Organisationskomitee rund um Roman Schönholzer (OK- und Präsident vom Verein Fahr Bar)musste zuerst ein positives Fazit nach der ersten Durchführung im vergangenen Jahr ziehen können, um guten Mutes in die Zukunft gehen zu können.

Im vergangenen Jahr wollte man nun am Freitagabend das etwas ältere Publikum anziehen; das funktionierte nicht wie gewünscht. Insofern legte man für die diesjährige Austragung das ganze Herzblut in die Organisation des eigentlichen Hügelballs am Samstag. Mit den Schnäggäguggern aus Bronschhofen, den Städtlischränzern aus Lichten­steig, den Konfettifägern aus Schwarzenbach und der Schprötzchante aus Zuzwil konnten vier namhafte Guggen engagiert werden und die Stimmung erreichte mit jedem Auftritt neue Höhepunkte. Auffallend war, wie viele Maskierte sich den Klängen der Guggen und zwischendurch dem musikalischen Reigen von DJ Föns hingaben. Gefühlt wa-ren am Hügelball Wuppenau ­ 95 Prozent der Anwesenden maskiert.

Die Freude über den beachtlichen Erfolg, schon bei der zweiten Durchführung, war Roman Schönholzer ins Gesicht geschrieben. «Was wollen wir mehr? Full House und eine Bombenstimmung, so kann es weitergehen.» Somit scheint einer weiteren Durchführung im kommenden Jahr nichts im Wege zu stehen.

Christoph Heer

redaktion@wilerzeitung.ch