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AUFFALLEN: Ein etwas anderes «Make Up»

Jedes Jahr lädt der Katholische Frauenbund St. Gallen-Appenzell zum Jahresauftakt zu einer Tagung ein. Das Impulsthema im katholischen Pfarreizentrum Wil hiess «Make Up».
Botschafterinnen des Katholischen Frauenbunds wie Petra Scheiwiler aus Flawil unterhielten sich an der Tagung mit Referentin Carmen Susanne Frei. (Bild: PD)

Botschafterinnen des Katholischen Frauenbunds wie Petra Scheiwiler aus Flawil unterhielten sich an der Tagung mit Referentin Carmen Susanne Frei. (Bild: PD)

«Make Up»: Bietet der Frauenbund einen Schminkkurs an? Das Wort «Make Up» wird mit Schminken assoziiert. Doch der Frauenbund verpasst sich kein neues Make-up, denn «Make Up» heisst das Impulsthema der nächsten vier Jahre. Der Schweizerische Katholische Frauenbund (SKF) will zu den brennenden Themen in den Vereinen und der Gesellschaft eine «Make-up»-Haltung fördern und diese mitgestalten. Im englischen Wort «make up» stecken viele Bedeutungen. «Make up» macht schön und bedeutet bilden, gestalten, erfinden, zusammenbringen, aufholen, ausgleichen, ausdenken, sich versöhnen, sich entscheiden, etwas vermasseln, aufhorchen lassen.

Der Kantonalverband stellte deshalb seine Tagung im katholischen Pfarreizentrum Wil in den Fokus des neuen Impulsthemas. Rund 100 Frauen aus den Frauengemeinschaften nahmen teil. Der alte Impuls formte den Frauenbund – er zählt schweizweit rund 150000 Mitglieder – zu einer «FrauenBande». Das Thema kam gut an in den Ortsvereinen. Doch man merkte auch, dass der Frauenbund in der Öffentlichkeit zu wenig wahrgenommen wird. Mit dem neuen Impulsthema «Make Up» will sich der Frauenbund zeigen und aus dem Schatten heraustreten. Das Impulssujet zeigt eine rote Krone. Die Zacken versinnbildlichen fünf verschiedene Frauengestalten. Sie weisen auf die Vielfältigkeit unter den Frauen hin.

Aktiv werden und Begeisterung freisetzen

Im Zentrum der Tagung stand, Begeisterung bei den Teilnehmerinnen zu wecken. «Ich möchte, dass die Frauen aktiv werden und so viel Energie mit ihrer Begeisterung freisetzen, dass sich ein Frauenpowervulkan entzündet», meinte die Referentin Carmen Susanne Frei. Sie führte am Vormittag durchs Programm. In einer Interviewrunde stellten sich die SKF-Botschafterinnen vor. Sie gehen in die Ortsvereine, um auf das Thema aufmerksam zu machen. Mit «Make Up» will der Frauenbund auffallen. Die Frauen klebten sich deshalb rote Tattoos mit dem Impulssujet auf die Haut. Nach der angeregten Runde waren die Frauen zu einer kurzen Einkehr in die Kirche St. Peter geladen. «Der Weg entsteht im Gehen, also geh.» Auch dies war eine Anregung an die Frauen, sich im Vertrauen und Mut auf den Weg zu machen.

Auflockerung zu kopflastigem Alltag

Passend zum Impulsthema stand der Nachmittag im Zeichen des Entdeckens der eigenen Weiblichkeit, der Schönheit, der Fitness, der Offenheit und Weisheit. Mit den Ateliers Swing – Move and Smile sowie Arabischer Bauchtanz entdeckten die Frauen Lebensfreude, sie kamen in Bewegung und ins Schwitzen. Demgegenüber wurden mit den Ateliers Genussvoll unterwegs als Frau sowie Bring Farbe in Dein Leben weibliche Sinnlichkeit ins Spiel gebracht Diese Ateliers waren es, welche von den Frauen als lustvolle Auflockerung im oftmals kopflastigen Alltag empfunden wurden. (pd)

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