AUFFAHRTSLAGER: Eine viertägige Schatzsuche

Rund 600 Kinder und Leiter vergnügten sich vier Tage lang auf dem Lagergelände neben der Oberstufe Sproochbrugg in Zuckenriet. Sie stellten sich den abenteuerlichen Aufgaben der Piraterie.

Ernst Inauen
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Auch die gemütlichen Momente durften bei prächtigem Sommerwetter nicht fehlen.

Auch die gemütlichen Momente durften bei prächtigem Sommerwetter nicht fehlen.

Ernst Inauen

redaktion@wilerzeitung.ch

Das grosse Auffahrtslager der Jubla Region Toggenburg kam sowohl bei den Teilnehmenden wie auch bei den Besuchenden gut an. «Wenn es ein perfektes Lager gibt, so ist es dieses gewesen», sagte ein junger Jubla-Leiter. Ein positives Fazit zog auch OK-Hauptleiter Lukas Loser: «Wir fanden ein ideales Lagergelände und konnten herrliches Sommerwetter und gutes Essen geniessen. Das Lager verlief reibungslos und unfallfrei. Die Stimmung war bei allen Teilnehmenden gut.»

Gut besucht wurde auch die Festwirtschaft auf der erhöhten Besucherplattform, bestätigte Festwirt David Meienhofer. Einheimische und auswärtige Interessierte genossen die Aussicht auf das Lagergelände und das Verpflegungsangebot. Bei einer Visite sprach Gemeindepräsident Simon Thalmann den Organisatoren und Leitern seinen Dank für ihren Einsatz zu Gunsten der Jugend aus.

Mehrere Aussichtstürme und eine Sauna

Bis zum Mittag des Auffahrtstages reisten die 15 teilnehmenden Jublascharen zu Fuss oder mit dem Velo an. Auf ihren zugeteilten Plätzen gestalteten sie ihr Camp mit Fantasie und Kreativität. So entstanden beispielsweise Aussichtstürme, eine Sauna oder Feuerstellen für das abendliche Zusammensein. Das Lagermotto «Die verschollenen Dublonen von Roatan» versprach ein Piratenabenteuer. Mit sportlicher Betätigung, Ateliers, Spielen und Denkaufgaben bereiteten sich die kleinen Piraten auf ihre eigentliche Aufgabe vor. Bei Mutproben an der Kletterwand, Spielturnieren oder Wasserschlachten konnten sie ihre Stärken beweisen. Am dritten Tag musste die Schatzkarte zusammengesetzt sein, welche für die Suche nach dem verborgenen Schatz half.

Der bärbeissige Piratenkönig Käpt‘n Morgähn sprach regelmässig zu ihnen und animierte sie für das kameradschaftliche Zusammenspiel. Seine Animation bewirkte bei den Zusammenkünften zunehmend stimmungsvolle Rhythmusübungen aller Scharen. Die Schatzwächterin Historia gab ihnen Tipps für die Lösung ihrer Aufgabe.

Das Schiff wieder seetüchtig gemacht

Am dritten Abend war es dann so weit: Die letzten Kartenteile wurden zusammengefügt, und die Schatzsuche konnte beginnen. Tatsächlich wurden die mit einer Schatzkiste vergrabenen Dublonen im Hohrain gefunden, was dem Käpt’n Morgähn ermöglichte, sein lädiertes Boot wieder seetüchtig zu machen.

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