Auf zur zweiten Runde

Beim Schulrat Flawil und dem Degersheimer Gemeinderat sowie der GPK ist ein zweiter Wahlgang nötig. Nun ist klar, wer nochmals antritt.

Melanie Graf
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FLAWIL/DEGERSHEIM. Der Flawiler Gemeinderat wurde vergangenen Sonntag vollständig gewählt. Im Gegensatz zum Schulrat. Hier bleibt ein Sitz vakant. Andreas Koller von der FDP fehlten 15, Barbara Pedegai (SP) 127 Stimmen zum absoluten Mehr. «Die Konstellation der Wahlliste liess es vermuten, dass es für die neuen Kandidaten in den Schulrat eine enge Wahl geben wird», schreibt Andreas Koller in einer Mitteilung. «Zusammen mit der Parteileitung wurde beschlossen, dass wir in den zweiten Wahlgang gehen und diesen Sitz für die FDP anstreben. Nach unserem Befinden würde eine ausgewogene Zusammensetzung des Schulrates (Sitzerhalt Bürgerliche Partei) für die Schule in Flawil eine positive Auswirkung haben», schreibt Andreas Koller weiter. Er fügt hinzu: «Ich bin nach wie vor bereit, mich für dieses Amt zur Verfügung zu stellen.»

Baumann und Hoch am Start

Auch Barbara Pedegai von der SP wird sich für den zweiten Wahlgang zur Verfügung stellen, dies gab sie auf Anfrage bekannt. Sie stelle das Kindswohl in Vordergrund. Sie wolle sich für Kinder und Jugendliche einsetzen und die zeitgemässe zukunftsorientierte Schule Flawil weiter entwickeln.

Für den Degersheimer Schulrat wurden alle Kandidierenden gewählt. Vakant bleibt ein Sitz im Gemeinderat. Ruedi Baumann von der SP schrieb noch am Wahlsonntag in einer Mitteilung: «Es hat nicht sollen sein. Degersheim hat sich vorerst für einen Gemeinderat ohne SP entschieden. Die SP Degersheim wird sich beraten, was besser gemacht werden muss.» Die Zeit für eine Entscheidung drängte allerdings. Gestern um 12 Uhr war Eingabetermin für Wahlvorschläge. Er trete wieder an, liess Ruedi Baumann mitteilen. Auch die parteilose Nadine Hoch Bänziger wird sich nochmals zur Wahl stellen.

Für Hunziker und Meier ist Ende

Für Susanne Hunziker (parteilos), die sich erst nach der Eingabe für die Wahlvorschläge für den 1. Wahlgang zu einer Kandidatur entschloss und deshalb nicht auf der Liste aufgeführt war, war bereits am Montag klar: «Ich trete nicht mehr an.» Ihre Stimmen verschwanden unter den 146 vereinzelten Stimmen. Allerdings deutet Susanne Hunziker die Kandidatur als positive Erfahrung. Ihre Kandidatur sei wahrgenommen worden, und dies freue sie. Auch Urs Meier-Zwingli wird ebenfalls nicht mehr kandidieren.

In der GPK ist ein Sitz vakant geblieben. Hans Tanner (SVP) und Renato Zwicker (FDP) gehen in den zweiten Wahlgang. Dieser findet am 25. November statt.