Auf zur Rückrunde

Am vergangenen Wochenende wurde die Vorrunde 2. Liga inter mit Sirnach – Uzwil beendet. Am Wochenende startet die Rückrunde. Aus der Region sind der FC Sirnach, der FC Uzwil und der FC Wil U20 dabei.

Urs Nobel
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So viele Zuschauer, wie es vergangenen Sonntag auf dem Kett in Sirnach hatte, wünschen sich die Fussballvereine regelmässiger. (Bild: Urs Nobel)

So viele Zuschauer, wie es vergangenen Sonntag auf dem Kett in Sirnach hatte, wünschen sich die Fussballvereine regelmässiger. (Bild: Urs Nobel)

Urs Nobel

urs.nobel@wilerzeitung.ch

Die drei Clubs aus der Region haben in der Rückrunde mit den vorderen Rängen nichts zu tun. Vielmehr geht es für alle darum, die Tabellenlage Richtung Mittelfeld hin zu verbessern um nicht mit dem Abstieg konfrontiert zu werden. Der FC Uzwil belegt nach 13 Spielen Rang 8 mit 20 Punkten, der FC Wil Platz 9 mit 17 und der FC Sirnach Rang 11 mit zehn Zählern. Man braucht kein besonders guter Prognostiker zu sein, dass die Entscheidung über Verbleib oder Abstieg in der 2. Liga inter, Gruppe 6, erst in den letzten Spielen der Saison fallen wird.

Der Start zur Rückrunde beginnt für den FC Sirnach und den FC Wil U20 mit einem Derby der besonderen Art. Trainer des FC Sirnach ist Andi Alder, der viele gute Jahre als Spielleiter und Coach der FC-Wil-U20-Mannschaft hatte. Er ist es auch, der das Team nach einer Aufbauphase in die 2. Liga inter brachte. Wie er selber angibt, wird das Spiel vom Sonntag für ihn etwas Besonderes. Nichtsdestotrotz wird er seine Mannschaft so einstellen, dass sie einen Erfolg anpeilt. Er hat den Gegner vor einer Woche anlässlich eines Vorbereitungsspiels beobachtet und ist der Überzeugung, dass seine Mannschaft das Zeug für einen Sieg gegen die Wiler hat.

Nicht gesehen hat Yannik Schwery, der Wiler Trainer, das Derby letzten Sonntag zwischen Sirnach und Uzwil. Er zog es vor, den Geburtstag seiner Tochter zu feiern, die 18 Jahre jung wurde. «Wir müssen uns sowieso auf uns konzentrieren», sagte Schwery dazu. Er sei aber trotzdem über den Gegner informiert.

Dass sich die Situation im Fa­nionteam für seine Mannschaft negativ in der Leistung auswirken könnte, verneint Schwery vehement. «Im Gegenteil: Jetzt haben sie plötzlich wieder mehr Perspektiven. Momentan trainieren auch wieder Spieler unseres Kaders mit der ersten Mannschaft.»

Und Trainer Schwery selber? Wie beschäftigt ihn die heikle Situation im Verein? «Ich habe auf 70 Prozent meines Lohnes verzichtet. Es galt, die eigenen Interessen in den Hintergrund zu stellen und einen persönlichen Beitrag zur Rettung des Vereins zu leisten.»

Die Spiele 2. Liga inter

Sa 16.30 Kreuzlingen – Kosova

Sa 17.00 Linth 04 – Rüti

Sa 17.00 Winkeln – Uzwil

So 14.00 Sirnach – Wil U20

So 14.30 Uster – Chur 97

So 14.30 St. Margr. – Frauenfeld

So 14.30 Freienbach – Schaffh.