Auf neustem Stand bei Daten

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Wil Der Stadtrat genehmigte Auftragsvergaben und Projekte im Informatik-Bereich.

Die Arbeitsplatzhardware der Stadtverwaltung Wil wird nach Vollendung eines 6-jährigen Lebenszyklus ausgetauscht. Gemäss Inventarliste sind in diesem Jahr 58 PC, 13 Bildschirme und 10 Notebooks betroffen, wobei auch die externen Kunden der Informatikdienste der Stadt Wil in diesen Beschaffungsprozess einbezogen wurden. Durch gemeinsame Beschaffung kann Dank des grösseren Volumens ein für alle Beteiligten vorteilhafterer Preis erzielt werden. Nach Prüfung der fünf eingegangenen Angebote hat der Stadtrat den Auftrag der notwendigen Geräte zu einem Preis von 65384 Franken an die Firma Scheuss & Partner AG, Zürich, vergeben.

Seit November 2012 betreiben die Informatikdienste der Stadt Wil einen zentralen Datenspeicher für Stadtverwaltung, Schulen sowie externe Kunden. Dieses System steht am Ende seiner Lebenserwartung und die Speicherkapazität ist am Limit angelangt. Aus Gründen der Datensicherheit muss auch das Back-up-System erneuert werden. Der Stadtrat hat die Erneuerung des bestehenden Storage- und Back-up-Systems zu einem Preis von 94896 Franken an die Netcloud AG, Winterthur, vergeben.

Derzeit werden Steuerunterlagen in allen Steuerämtern des Kantons St. Gallen in Papierform archiviert – dies bedeutet einen stetig wachsenden Platzbedarf. Deshalb hat das kantonale Steueramt St. Gallen ein Pilotprojekt mit mehreren Gemeinden gestartet, in dem die Steuerdossiers neu eingescannt und elek-tronisch abgelegt werden. Dies ist ein sogenanntes «Nachscanning». Jene Akten werden eingescannt, deren Veranlagungen bereits rechtskräftig sind. Konkret handelt es sich dieses Jahr um Akten aus dem Jahr 2014. Sukzessive sollen alle rechtskräftigen Akten digitalisiert werden. Für diesen Vorgang ist ein Hochleistungsscanner notwendig. Der Stadtrat hat das Projekt «Nachscanning Steuerakten» und die einmaligen Anschaffungskosten des Scanners und der benötigten Software von 15076 Franken bewilligt. Jährliche Kosten von 864 Franken werden ab 2018 ins ordentliche Informatikbudget aufgenommen. (sk)