Auf Gantenbein folgt Imboden

Wuppenau wird ab dem 1. Juni einen neuen Gemeindepräsidenten haben. Wenig überraschend ist es Martin Imboden. Er freut sich auf die neue Aufgabe.

Ramona Cavelti/Simon Dudle
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Der neue Gemeindepräsident Martin Imboden vor der Tanne in seinem Garten. (Bild: Ramona Cavelti)

Der neue Gemeindepräsident Martin Imboden vor der Tanne in seinem Garten. (Bild: Ramona Cavelti)

WUPPENAU. Seit gestern nachmittag steht eine mehrere Meter hohe Rottanne im Garten von Martin Imboden an der Birkenstrasse. Eine solche hat in Wuppenau verdient, wer in die Gemeindebehörde gewählt wird. «Kaum war das Wahlresultat online, standen rund 20 Personen plus Baukran in meinem Garten», erzählte Imboden gestern lachend. Dass er es in die Gemeindebehörde schaffen würde, war unbestritten. Bereits vor knapp einem Jahr hatte er im Rahmen der Gemeindeversammlung sein Interesse bekundet. Ein Gegenkandidat tauchte nicht auf. So verwunderte es nicht, dass Imbodens Wahl ohne Wenn und Aber ausfiel. Auf ihn entfielen 253 Stimmen, das absolute Mehr lag bei 150 Stimmen.

«Fundiert ins Amt einwachsen»

Imboden freut sich auf das Amt, hat aber gleichzeitig auch Respekt davor. «Mir ist bewusst, dass vieles gewachsen ist und nun zusammenhängt. Zudem war ich vorher nicht im Gemeinderat, diesem Aspekt muss ich Rechnung tragen. Die Einarbeitungszeit ist deshalb sehr wichtig», sagte er. Er wolle vor allem auf der Stabilität des Gemeinderates aufbauen und fundiert ins Amt einwachsen. «Dies gilt auch im Hinblick auf bestehende Projekte und die Dorfentwicklung. Ich möchte dem Dorf längerfristig eine positive Perspektive geben.» Am meisten freue er sich auf regen Kontakt mit den Leuten, sagte er gestern nachmittag.

Imboden wird Nachfolger von Hanspeter Gantenbein, der nach über 20 Jahren in der Wuppenauer Gemeindebehörde aufhört, aber weiter Kantonsrat bleiben möchte.

Gemeinderäte wiedergewählt

Ebenfalls nicht umstritten war bei den Gesamterneuerungswahl die Besetzung des Gemeinderats. Die vier bisherigen Kandidaten hatten sich nämlich entschieden weiterzumachen und waren ohne Gegenkandidatur geblieben. So schafften Walter Anken (SVP) mit 233 Stimmen, Bruno Krucker (CVP) mit 240 Stimmen, Alfred Seeberger (parteilos) mit 237 Stimmen und Alexandra Tobler-Pfosser (SVP) mit 213 Stimmen die Wiederwahl. Die Wahlbeteiligung lag bei 44,5 Prozent.

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