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Auf einen guten Zugang zu den Fachhochschulen angewiesen

Grosser Rat des Kantons Thurgau
Vorschau Auf die Sitzung Vom Mittwoch, 30. August 2017

Vorschau auf die Sitzung vom Mittwoch, 30. August 2017

Nachdem an der letzten Grossratssitzung die (medialen) Wogen hochgingen aufgrund der Vorkommnisse und Versäumnisse im Tierquäler-Fall von Hefenhofen, scheint sich für morgen Mittwoch wieder eine weniger aufgebauschte Stimmung für die anstehende Grossratssitzung abzuzeichnen.

Die ersten beiden Traktanden sind mit dem Wiedereintritt eines Kantonsrats und der Ersatzwahl eines Mitglieds und des Präsidiums der Gesetzgebungs- und Redaktionskommission für mich eher unbestritten. Das Gleiche gilt auch für die Änderung des Gesetzes über Strassen und Wege, die in der Schlussabstimmung problemlos durchgewunken werden sollte.

Mehr zu reden geben wird hingegen die Motion von Alban Imeri, BDP, der die Aufsicht der Kitas im Kanton Thurgau neu organisiert haben möchte und findet, dass die Kindertagesstätten eigentlich ins Erziehungsdepartement gehören. Heute sind die Kitas im Justizdepartement angesiedelt und werden von hier aus beaufsichtigt. Die Frage des Motionärs mit dem vielsagenden Titel «Ein stiefmütterliches Dasein beenden» ist sicherlich auch etwas provokativ. Aufsicht und Betreuung der Kinder soll nach ihm professioneller und zielführender angegangen werden. Ein Thema, welches nicht nur eine richtige Antwort kennt und sicher zu entsprechend vielen Voten und Ansichten führen wird. Die Thurgauer Regierung hat aber nur schon aus rein formellen Gründen eine Ablehnung dieser Motion vorgeschlagen.

Eine Interpellation von Stephan Tobler wird dann zum Schluss der Frage nachgehen, «wie es weitergehen soll mit der Fachhochschule Ostschweiz (FHO)». Die Fachhochschulen in St. Gallen, Chur, Buchs und Rapperswil sollen neu aufgestellt werden und müssen aufgrund einer Bundesbestimmung akkreditiert werden, wollen sie inskünftig Bundesbeiträge erhalten. Jetzt gibt es verschiedene Projekte, wo auch Fusionsvarianten der verschiedenen Hochschulen diskutiert werden. Der Kanton Thurgau ist auf einen guten Zugang zu den Ostschweizer Hochschulen (vor allem in St. Gallen) angewiesen – auch wenn derzeit ein Grossteil seiner Studenten in Winterthur an der ZHAW ein Studium absolviert. Dass Fachhochschulen zur Verringerung des Fachkräftemangels einen wesentlichen Beitrag leisten, ist allgemein anerkannt und wird mit Bestimmtheit zu einer guten und lebhaften Debatte führen.

Peter Bühler

Die «Wiler Zeitung» bietet Kantonsräten des Bezirks Münchwilen Gelegenheit, ­ sich vor und nach Grossrats­sitzungen zu traktandierten Geschäften zu äussern.

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