Auf einem eigenen Weg

Im Toggenburg wird die Altersversorgung geprüft. Kirchberg wählt ein autonomes Vorgehen.

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KIRCHBERG. Die Toggenburger Gemeinden, unter der Führung der Vereinigung der Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten (VSGP, Region Toggenburg), haben einen Projektauftrag zur Prüfung der Optimierung und zukünftigen Ausrichtung der Gesundheits- und Altersversorgung in Auftrag gegeben. Die Gemeinde Kirchberg wurde angefragt, ob sie am Projekt ebenfalls interessiert sei, weil sie einerseits zur Region Toggenburg gehöre, andererseits aber stark Richtung Wil orientiert sei.

Den Projektauftrag erhielt die Signa AG, Netzwerk für Unternehmensentwicklung, St. Gallen. Projektleiter ist Erich Willener aus Müselbach. Nach einer intensiven Prüfung und Rücksprache mit ihm hat der Gemeinderat entschieden, für die Gemeinde Kirchberg eine selbständige Projektgruppe zu konstituieren und ein massgeschneidertes Projekt in Auftrag zu geben.

Der Gemeinderat hat eine Kerngruppe unter dem Vorsitz von Gemeinderat Lukas Fust, Kirchberg, eingesetzt. Gemeinderätin Denise Huber, Müselbach, Miriam Osswald, Stellen- und Betriebsleiterin Spitex, und Christof Gisler, Betriebsleiter «Sonnegrund», sind weitere Mitglieder, welche unter der Leitung von Erich Willener das Projekt als Kerngruppe begleiten.

Die Gemeinde Kirchberg schreibt in ihren aktuellen Mitteilungen, dass im Rahmen des Projektes weitere Kreise wie Ärzte, Spitex-Vertreter, Vertreter der Alterswohnungen und -Genossenschaften, Alterssiedlung, Pro Senectute und private Alterseinrichtungen mit einbezogen werden sollen. (gk)

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