Auch Firmenfussball kämpft mit dem Schiedsrichtermangel

FUSSBALL. Anfang April beginnt für die Firmenfussballer die neue Saison. Ob sich dann alle angemeldeten Teams daran beteiligen können, ist zurzeit noch offen. Etlichen Vereinen fehlen die Schiedsrichter, welche sie dem Ostschweizer Verband stellen müssten.

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FUSSBALL. Anfang April beginnt für die Firmenfussballer die neue Saison. Ob sich dann alle angemeldeten Teams daran beteiligen können, ist zurzeit noch offen. Etlichen Vereinen fehlen die Schiedsrichter, welche sie dem Ostschweizer Verband stellen müssten.

Unaufhaltsamer Rückgang

«Seit etwa zehn Jahren gibt es zu wenig Schiedsrichter, und der Rückgang kann nicht aufgehalten werden. Es wird immer schwieriger, neue Schiedsrichter zu rekrutieren», sagt Andy Himmelberger, Präsident der Sparte Firmenfussball beim Ostschweizer Regionalverband. Die Zahlen zeigen dies eindrücklich. Von 21 Ostschweizer Mannschaften werden momentan für die nächste Saison lediglich 14 Unparteiische gestellt. Normalerweise hätten diese 15 Partien pro Saison zu leiten. Nun stehen hingegen manche von ihnen bei rund 30 Spielen auf dem Platz.

Im besten Fall eine Busse

Diesen Mangel spüren die Vereine im besten Fall «nur» in der Kasse. Wer keinen Schiedsrichter stellt, muss dem Regionalverband 500 Franken bezahlen. Statt solchen Bussen könnte aber auch der Fall eintreffen, dass Mannschaften ohne eigenen Schiedsrichter von der Meisterschaft ausgeschlossen werden. Denn damit alle 21 Teams zugelassen werden, sind mindestens 15 Schiedsrichter nötig. Dies schreibt der Ostschweizer Fussballverband vor. Ob es auch hinsichtlich der neuen Saison zu einem Kompromiss zwischen den Firmenfussballern und dem Fussballverband kommt, wird im Moment zwischen den beiden Parteien verhandelt. (uno)

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