Auch FDP ist gegen eine Gemeindefusion

Lütisburg Der Zusammenschluss von Lütisburg, Bütschwil-Ganterschwil und Oberhelfenschwil dürfte es schwer haben. Dies lässt sich sagen, wenn man die Parolen zweier Lütisburger Parteien als Indikator heranzieht.

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Lütisburg Der Zusammenschluss von Lütisburg, Bütschwil-Ganterschwil und Oberhelfenschwil dürfte es schwer haben. Dies lässt sich sagen, wenn man die Parolen zweier Lütisburger Parteien als Indikator heranzieht. Nachdem sich die Mitglieder der SVP-Ortspartei Lütisburg an einer Versammlung gegen einen Zusammenschluss ausgesprochen hatten (Wiler Zeitung vom 4. Oktober), tut nun auch die örtliche FDP ihre ablehnende Haltung gegen die geplante Grossgemeinde kund. Zu den Gründen will sich Parteipräsident Pius Brander noch nicht äussern und verweist auf einen späteren Zeitpunkt. Er lässt allerdings durchblicken, dass man sich eher mit einer Gemeinde «Alttoggenburg» anfreunden könnte. Es wäre ein Zusammenschluss mit Kirchberg, Bütschwil-Ganterschwil und Mosnang. Der Begriff Alttoggenburg würde somit wieder aufleben. Bis im Jahr 2003 war das Alttoggenburg ein eigener Bezirk.

Eine ähnliche Idee brachte vor wenigen Tagen auch die Lütisburger SVP aufs Tapet, die sich eine Gemeinde «Unteres Toggenburg» vorstellen könnte.

Zwei Zusagen notwendig

Am 27. November findet in Lütisburg, Bütschwil-Ganterschwil und Oberhelfenschwil je eine Grundsatzabstimmung zur Fusion statt. Nur wenn überall ein Ja resultiert, wird die Fusion vertieft geprüft, und es kommt wohl Anfang 2019 zu einer Abstimmung über die definitive Vereinigung. Gibt es auch dort ein Ja, wird die neue Grossgemeinde ab dem 1. Januar 2021 aktiviert. (sdu)