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Asylsuchende beheben Sauereien

Asylbewerber dürfen in Niederhelfenschwil fortan gemeinnützige Arbeit leisten. Die Gemeinde stellte ein Gesuch dafür, welches nun vom Kanton genehmigt wurde. In naher Zukunft können die Asylsuchenden bei den Reparaturen von Wildschweinschäden mithelfen.

NIEDERHELFENSCHWIL. Immer wieder verursachen Wildschweine auf ihrer Futtersuche Zerstörungen. Auch in Niederhelfenschwil kommt es zum Leidwesen der Bewirtschafter zu Schäden auf deren landwirtschaftlichen Kulturen. Nachdem sich die Berichte über solche Vorfälle häuften, wurde Michal Herzog, Leiterin Landwirtschaftsamt, aktiv. Um die Wildschweinschäden zu reparieren, sollen künftig in der Gemeinde wohnhafte Asylsuchende zum Einsatz kommen. In Absprache mit Vertretern der Landwirtschaft, der Jagd und dem Wildhüter sowie in Zusammenarbeit mit dem Leiter Soziales, Markus Schlegel, stellte Michal Herzog das freiwillige Angebot auf die Beine. Für dieses war das Einverständnis des Kantons notwendig. Dieser genehmigte ein Gesuch um eine Arbeitsbewilligung für gemeinnützige Arbeit für die Asylsuchenden.

Schäden bei Wildhüter melden

Wie die Gemeinde in ihrem Mitteilungsblatt schreibt, steht das Angebot allen Bewirtschaftern in Niederhelfenschwil zur Verfügung. Damit die von Wildschweinen verursachten Schäden registriert werden können, müssen diese vorab telefonisch unter der Nummer 079 727 86 01 beim Wildhüter Mirko Calderara gemeldet werden. Die Gemeinde organisiert für Interessierte Asylsuchende, die gewillt sind, bei der Reparatur der Schäden mitzuarbeiten.

Entschädigung direkt auszahlen

Die Entschädigung von drei Franken pro Stunde wird am Schluss der Arbeit direkt bar an die Asylsuchenden ausbezahlt. Des weiteren muss den Asylbewerbern während des Einsatzes eine der Arbeitsdauer angemessene Verpflegung angeboten werden. Die Auftraggeber sind zudem verpflichtet, die Helfer vor dem Gemeindehaus abzuholen und diese nach getaner Arbeit auch wieder dorthin zurückzubringen. Interessierte können sich telefonisch auf der Gemeinde, bei der Leiterin Landwirtschaft oder beim Leiter Soziales melden. (red.)

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