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Asylcontainer Wilen: Zwei Einsprachen

Wilen Seit sieben Jahren sind in der Zivilschutzanlage nahe dem gemeinsamen Gemeindehaus von Rickenbach und Wilen Asylsuchende unterirdisch untergebracht. Damit soll noch dieses Jahr Schluss sein («Wiler Zeitung» vom 4. April). Der Wilener Gemeinderat hat vom Alterszentrum Tannzapfenland in Münchwilen zehn Wohncontainer gekauft, damit die Flüchtlinge künftig mehr Tageslicht bekommen. Geplant ist, dass sie im September oder Oktober dieses Jahres einziehen können. Die Kosten für den Kauf und die Inbetriebnahme der Container belaufen sich auf 200000 Franken.

Doch gegen die Pläne gibt es Widerstand. Während der öffentlichen Planauflage, die am Ostersamstag ausgelaufen ist, sind bis gestern zwei Einsprachen von Nachbarn eingegangen. Laut ­Wilens Gemeindepräsident Kurt Enderli befürchten die Einsprecher eine Wertverminderung ihres Grundstücks, und sie bemängeln das Nichteinhalten des Grenzabstandes. Die Einsprachen werden an der nächsten Gemeinderatssitzung vom 25. April besprochen. Enderli wird seinen Ratskollegen beantragen, die Einsprachen abzuweisen, da aus seiner Sicht der Grenzabstand eingehalten wird. Sollte dies so eintreten, haben die Einsprecher in der Folge 20 Tage Zeit, den Fall weiterzuziehen. Wird auch dies Tatsache, verzögert sich das Projekt um mehrere Monate. Die vorderhand nicht mehr benötigten Container würden auf dem Parkplatz neben dem Alterszentrum Tannzapfenland in Münchwilen zwischengelagert. (sdu)

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