Asyl: Viele Kinder in Oberbüren

WIL. Im Anschluss an die ausserordentliche Mitgliederversammlung der SVP Wil referierte Urs Weber, Asylkoordinator des Kantons St. Gallen. Er thematisierte dabei auch die Situation in der Region Wil, wo es drei Asylsuchenden-Zentren gibt.

Simon Dudle
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WIL. Im Anschluss an die ausserordentliche Mitgliederversammlung der SVP Wil referierte Urs Weber, Asylkoordinator des Kantons St. Gallen. Er thematisierte dabei auch die Situation in der Region Wil, wo es drei Asylsuchenden-Zentren gibt. Der Thurhof in Oberbüren bietet Platz für 127 Leute, die Neckermühle in Neckertal hat 80 Plätze, und im Wiler Kreuzacker finden 50 Asylsuchende Platz.

Vor allem die Situation in Oberbüren interessierte, weil dort überdurchschnittlich viele Kinder untergebracht sind. Weber erläuterte, dies sei kein Zufall, es handle sich um ein sogenanntes Uma-Programm. Uma steht für «unbegleitet, minderjährig, asylsuchend». Es sei beileibe kein Einzelfall, dass Kinder alleine auf der Flucht seien. Werden sie dem Kanton St. Gallen zugewiesen, dann kommen sie in den Thurhof und bleiben dort bis zur Volljährigkeit. Erst danach werden sie – wie die erwachsenen Asylsuchenden – auf die Gemeinden verteilt.