ASPHALT: Der Kanton investiert in den Strassenunterhalt

Mit dem Frühling kommt der Strassenbau, auch dieses Jahr bringt nicht die Ausnahme von der Regel. Betroffen sind unter anderem die Strasse von Mühlrüti nach Fischingen und die Passstrasse über die Hulftegg.

Drucken
Teilen

Die geplante Sanierung der Kantonsstrasse zwischen Mühlrüti und der Kantonsgrenze zum Thurgau braucht seine Zeit. «Die letzten vier Kilometer vom Kanton St. Gallen aus gesehen sind in einem schlechten Zustand», sagt der zuständige Strassenkreisinspektor Felix Brander. Dies verwundere wenig, wenn man wisse, dass seit den 1940er-Jahren nichts Wesentliches mehr in diesen Strassenabschnitt investiert worden ist. Nun beginnen die intensiven Bauarbeiten mit Fels­sicherungen, die dringend gemacht werden müssen. Weiter werden talseitig die Strassenränder verstärkt. Zudem müssen Bruchsteinmauern neu erstellt werden. «Wir rechnen damit, dass wir bis im Oktober 2018 die ersten 1200 Meter der Strasse instand gesetzt haben», sagt Felix Brander. In den folgenden Jahren wird die Baustelle weitergehen, bis sämtliche vier Kilometer saniert sind. Einen Grund, warum die Bauarbeiten so lange dauern, sieht Felix Brander darin, dass der Verkehr jeweils halbseitig läuft, geregelt durch ein Lichtsignal. «Wenn unter Verkehr gebaut werden muss, dauert es etwa doppel so lange.»

Hulfteggstrasse: Investition in die Zukunft

Ebenfalls seit langem rollt der Verkehr über die Hulftegg. Dies habe Spuren hinterlassen, sagt Brander. Der Belag ist kaputt und es zeigen sich grobe strukturelle Mängel beim Unterbau. «Wir haben vor rund einem Monat mit den Sanierungsarbeiten begonnen», sagt Brander. Auch bei dieser Baustelle wird unter Verkehr gearbeitet, es ist ein Lichtsignal eingerichtet. Aufwendig sei auf diesem Streckenabschnitt, dass alter, mit Teer gemischter Belag entfernt werden müsse. Dieser sei in gelöster Form gesundheitsschädigend und müsse in einer speziellen Deponie besonders entsorgt werden. Die Sanierung dieser Strecke sei daher auch als Investition in die Zukunft zu werten, sagt Brander.(sas/red)