Artgarden: Kloten folgt dem Beispiel der Stadt Wil

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Wil Vom 7. April bis 2. Mai findet in der Fussgängerzone Obere Bahnhofstrasse in Wil zum 10. Mal die Gartenbauausstellung Artgarden statt. Gut einen Monat später geht der Anlass unter gleichem Namen erstmals auch im zürcherischen Kloten über die Bühne. Dort soll sich der Stadtplatz vom 6. bis 28. Mai in eine blühende Oase verwandeln. Wie der «Zürcher Unterländer» berichtet, werden Gartenbauer aus der Region ihre Schaugärten präsentieren. Allerdings hat es noch Platz, weil sich die Unternehmer nur zaghaft anmelden. Peter Spitzli von der artgarden.ch AG, der die Freiluftgartenschau bereits in mehreren Städten mitorganiserte, betonte gegenüber dem «Zürcher Unterländer», die Aussteller seien bei einer ersten Durchführung immer etwas zurückhaltend. Am Beispiel Wil aber zeige sich die positive Entwicklung: Von anfangs 8 Ausstellern sei die Zahl auf 22 geklettert.

Für den Klotener alt Stadtrat Max Eberhard, Mitorganisator und einer der Aussteller, könnte der Grund auch in den Kosten liegen, welche die Gartenbauer aufbringen müssen für die Gestaltung. «Diese können sich schnell auf 30 000 Franken belaufen», sagte er gegenüber der Regionalzeitung. Als Stadtrat hat sich Eberhard aber dafür eingesetzt, dass die Ausstellung, die bisher vor allem in der Ostschweiz durchgeführt wurde, nach Kloten geholt wird – auch, um den Stadtplatz zu beleben. (uam)