Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Armin Benz hat der Gemeinde Uzwil einen Schatz übergeben

Die Vernissage des zweiten Bands von «Menschen wie du und ich», herausgegeben von Armin Benz, war berührend.
Kathrin Meier-Gross
Rolf Häberli und Armin Benz stellen Quizfragen an Thomas Stricker und Lucas Keel (von links). (Bilder: Kathrin Meier-Gross)

Rolf Häberli und Armin Benz stellen Quizfragen an Thomas Stricker und Lucas Keel (von links). (Bilder: Kathrin Meier-Gross)

Was zeichnet eine lebendige Gemeinschaft aus? Es sind die Begegnungen. Ob diese nun persönlich sind oder über schriftliche Lebensbilder, wie sie die «Mewidu»-Büchlein liefern, stattfinden – wenn man jemanden kennt, ergibt sich ein Gefühl von «Heimatverbundenheit».

Armin Benz leistet mit der Herausgabe seiner Publikationen einen wichtigen Beitrag dazu. Unter Mithilfe zahlreicher Autorinnen und Autoren stellt er im neuen Buch 50 Menschen vor, die einen Bezug zur Region haben. Die einen stehen öfter im Rampenlicht, andere wirken nicht minder effektiv quasi «im stillen Kämmerlein». Allen gemeinsam ist, dass sie keinen «Promistatus» beanspruchen, sondern sich als «Menschen wie du und ich» («Mewidu») präsentieren.

Das Allgemeinwohl im Vordergrund

Zwar schon gut zehn Jahre im Ruhestand, verfolgt Armin Benz immer noch hartnäckig seine Ziele. Unvergesslich sein jahrzehntelanges Engagement für den Radweg nach Niederstetten. Ein weiteres Projekt war das zweite «Mewidu»-Buch, das am Dienstag druckfrisch im Niederuzwiler Ochsen vorgestellt wurde. Umrahmt von den beschwingten Liedern des Sängerbundes an der Thur, erläuterte Arthur Helbling die Gründe, warum das Werk erworben werden sollte. So werden darin beispielsweise Toni Bürge und Roman Bislin-Wild porträtiert, Autor und Komponist des Sängerbundliedes.

Einer allerdings fehle im Buch, stellte Helbling fest: Armin Benz. Benz, der zwei Drittel seines Lebens als Lehrer in Uzwil tätig gewesen war und zwischendurch als Redaktor in Bischofszell gearbeitet hatte. Benz, der an den Bürgerversammlungen viele Male das Wort ergriffen hat und bei dem immer das Allgemeinwohl im Vordergrund gestanden hatte. Benz, der sich auch in der CVP und beim Sängerbund in verschiedensten Funktionen eingebracht hatte. Benz, der weitere Festschriften und das Wanderbuch «Vom Bettenauer Weiher zur Thur» erstellt hatte.

Dankbar, dass das Buch fertig ist: Armin Benz und Peter Jenni.

Dankbar, dass das Buch fertig ist: Armin Benz und Peter Jenni.

Uzwiler Verwaltungsleiter als Autor

Zum Autorenteam des neuen Buchs gehört auch Thomas Stricker, Verwaltungsleiter der Gemeinde Uzwil. Er hat Persönlichkeiten wie Margrith Bigler-Eggenberger, Stefan Forster, Pia Roshardt-Meinherz, Heidi Maria Glössner, Leo Riemensberger oder Ferdinand Gehr porträtiert, die teils weit über die Landesgrenzen Bekanntheit erlangt haben und nach denen Zimmer im neuen Gemeindehaus benannt sind.

Armin Benz, obwohl von einer schweren Krankheit gezeichnet immer noch ganz der Lehrer, stellte während eines kurzen Quiz das Wissen von Stricker und Gemeindepräsident Lucas Keel auf die Probe. Das Resultat: Bei beiden besteht «Mewidu»-Lesebedarf. Bei seinem Bruder Titus bedankte sich Armin Benz für die Korrekturen und bei seinem Freund Peter Jenni für das Layout.

«Armin Benz hat uns mit dieser Lektüre einen Schatz übergeben», betonte Lucas Keel.

«Er braucht Sturheit und Beharrlichkeit, um ein solches Werk zu vollenden. Aber Armin Benz wird zweifellos Spuren hinterlassen.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.