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Armee simuliert die Situation eines Erdbebens

Region Im Toggenburg findet zwischen dem 3. und 6. September eine grosse Katastrophenübung der Armee statt. «Rathar» nennt sich der Einsatz, welcher auf rund einem Dutzend Trainingsplätzen stattfindet. Es kann daher im gesamten Toggenburg zu leichten Verkehrsbehinderungen kommen.

Das verantwortliche Katastrophenhilfebataillon 23 gehört zur Territorialregion 4 der Armee, die für die Ostschweiz und Zürich zuständig ist. Es übt im gewählten Szenario den Einsatz zu Gunsten der Bevölkerung nach einem schweren Erdbeben. Die Armee tritt dabei als Partner der zivilen Behörden auf, die mit ihren Mitteln an Grenzen stossen. An der Übung werden rund 800 Armeeangehörige teilnehmen. Sie leisten ihren Einsatz mit gut 200 Fahrzeugen – darunter auch schweres Gerät – zwischen Kirchberg und Wildhaus. Die Luftwaffe unterstützt die Einheiten am Boden mit Hubschraubern. Unter anderem ist die Bergung umgestürzter Beton-Strommasten aus der Luft geplant.

Die Territorialregion 4 stellt während 24 Stunden am Tag und 365 Tagen im Jahr eine hohe Einsatzbereitschaft sicher. Bei speziellen Naturereignissen oder Katastrophen ermöglicht sie den Kantonen bereits nach wenigen Stunden eine erste Unterstützung mit Truppen und Geräten. Je nach Lage und Auftrag führt sie weitere Kräfte zu. Dafür kommen alle verfügbaren Truppengattungen und Spezialisten der Schweizer Armee in Frage. Im Falle besonderer Bedrohungen schützt sie auch wichtige Infrastrukturen, Objekte und Räume. (pd)

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