ARBEITSEINSATZ: Forstarbeiter und Gärtner auf Zeit

Wie jedes Jahr standen die Jugendlichen des Platanenhofs für den Werkhof Oberuzwil im Einsatz. Die Baustellen waren bekannt, die Herausforderungen auch.

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Wiederum standen Jugendliche aus dem Platanenhof für den Werkhof Oberuzwil im Einsatz. (Bild: PD)

Wiederum standen Jugendliche aus dem Platanenhof für den Werkhof Oberuzwil im Einsatz. (Bild: PD)

Ausgerüstet mit schwerem Arbeitsgerät rückte die Werkschule des Jugendheims Platanenhof mit 12 Jugendlichen auf den drei bekannten Baustellen an. Bei der Feuerstelle im Bächleacker wurde wieder gespaltet und gesägt, Holz transportiert und in den Unterstand gepackt. Das unwegsame Gelände stellte dabei eine besondere Herausforderung dar. Die Jugendlichen packten tüchtig an. Die vorbeiziehenden Kindergärtner und Schüler zeigten jedenfalls Interesse an den temporären Forstarbeitern.

Im Schulhaus Breite war einmal mehr viel Muskelkraft gefragt. Die Böschung unterhalb der Schule musste zurückgeschnitten und ausgeastet werden. Es herrschte Baustellenfeeling mit gegenseitigen Instruktionen, viel Lärm und Schweiss bei warmen Temperaturen und anstrengender Arbeit. Oft wurde die muntere Truppe von vorbeiziehenden Passanten neugierig und humorvoll angesprochen.

Die grosse Blutbuche gegenüber dem Werkhof wurde wieder von Unkraut befreit und die drei Rabatten nahe dem Kreisverkehr mit frischen Blumen bepflanzt. Hierbei konnten die Jugendlichen ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Da jene Gruppe den Auftrag nach zwei Tagen abschliessen konnte, half sie danach im Wald bei der Instandsetzung des «Märli-Wegs» mit.

Dieses Jahr schritten die meisten Jugendlichen von Beginn an mit guter Laune zur Tat. Auch Werkhofleiter Michael Forrer fand nur lobende Worte: «Ich schätze die unkomplizierte Planung im Vorfeld. Danach laufen die Arbeiten auf den Baustellen autonom. Ich bin froh, dass dieses Projekt ins Leben gerufen worden ist. Es ist eine absolute Win-win-Situation, gerne alle Jahre wieder.» (pd)