ARA Oberglatt muss Massnahmen treffen

Der Bund will den Eintrag von Mikroverunreinigungen in die Gewässer verringern. Dazu sollen ARA mit zusätzlichen Behandlungsstufen ausgerüstet werden. Die neuen gesetzlichen Vorschriften treten voraussichtlich am 1. Januar 2016 in Kraft.

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Der Bund will den Eintrag von Mikroverunreinigungen in die Gewässer verringern. Dazu sollen ARA mit zusätzlichen Behandlungsstufen ausgerüstet werden. Die neuen gesetzlichen Vorschriften treten voraussichtlich am 1. Januar 2016 in Kraft. Als Verfahren steht die Behandlung des Abwassers mit Ozon oder Pulveraktivkohle im Vordergrund. In der Schweiz sind rund 100 bis 120 ARA betroffen, im Kanton St. Gallen voraussichtlich etwa zehn. Der Kanton St. Gallen hat zusammen mit den anliegenden Gemeinden eine Studie erarbeiten lassen. Diese zeigt, dass aufgrund der Anpassung der eidgenössischen Gewässerschutzverordnung die ARA Oberglatt (Flawil) und die ARA Freudenau (Wil) Massnahmen treffen müssen. (pd)