ARA erhält gute Noten

JONSCHWIL. Der Kontrollbericht 2012 des Kantons für die Abwasserreinigungsanlage Schwarzenbach bestätigt die Qualität des Abwassers und der Arbeit auf der ARA. Im Gebiet Salen steht die Kläranlage Schwarzenbach.

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JONSCHWIL. Der Kontrollbericht 2012 des Kantons für die Abwasserreinigungsanlage Schwarzenbach bestätigt die Qualität des Abwassers und der Arbeit auf der ARA. Im Gebiet Salen steht die Kläranlage Schwarzenbach. Hier wird das Abwasser der Gemeinde Jonschwil sowie der Dörfer Niederstetten und Oberstetten gereinigt und anschliessend in die Thur geleitet. Täglich werden im Jahresdurchschnitt 1660 Kubikmeter Abwasser gesäubert und wieder dem natürlichen Gewässer abgegeben. Im Jahr ergibt dies eine Abwassermenge von 607 538 Kubikmeter.

Gute Noten

Das kantonale Amt für Umwelt und Energie (AFU) überwacht die Abwasserreinigungsanlagen im Kanton. In regelmässigen Abständen werden Kontrollen der Betriebsführung sowie der Abwasser- und Reinigungsqualität durchgeführt. Zur Beurteilung werden Abwasserproben untersucht. Auch die Reinigungsleistung wird bewertet. «Der Bericht des AFU stellt der ARA Schwarzenbach ein sehr gutes Zeugnis aus», schreibt der Gemeinderat. Auch die Eigenkontrolle und die interne Dokumentation der Messdaten wurden überprüft. Es wird bestätigt, dass diese Arbeiten gewissenhaft erfolgen.

Werte eingehalten

Dem Jahresbericht der Kläranlage kann entnommen werden, dass die vorgeschriebenen Werte zu einem hohen Prozentsatz eingehalten werden. Im Berichtsjahr wurde der Zwillingsräumer vom Vor- und Zwischenklärbecken revidiert. Das alte Sandfanggebläse wurde durch ein neues ersetzt.

Klärschlammentwässerung

Der Klärschlamm aus der ARA Schwarzenbach wird in der ARA Wil entwässert. Im Jahr 2012 wurden fast 1400 Kubikmeter ausgefaulter Klärschlamm mit einer Trockensubstanz von 52 Tonnen geliefert und mittels thermischer Verwertung durch den Zweckverband Abfallverwertung Bazenheid (ZAB) entsorgt. Weiter wurden beim Grobfang der ARA rund 16 Tonnen Material zurückbehalten und entsorgt. Beim Sandfang fielen rund zehn Tonnen an.

23 Prozent Eigendeckung

Im Jahr 2012 wurden auf der ARA 60 383 m³ Gas produziert und mit dem eigenen Blockheizkraftwerk verwertet. Der Stromverbrauch der ARA konnte damit zu 23 Prozent aus Eigenproduktion gedeckt werden. Die restlichen 77 Prozent, die vom EW-Netz bezogen werden mussten, entsprechen 337 279 kWh. (gk.)

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