Anstossen auf erfolgreiches 2011

Die Mitglieder des Gewerbevereins Degersheim und Umgebung begrüssten das neue Jahr gebührend und wie es sich gehört mit viel Gemütlichkeit, kurzen Ansprachen, schmackhaftem Essen und heimeliger Musik.

Christoph Heer
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Der Mitglieder des Gewerbevereins Degersheim und Umgebung stiessen auf das neue Jahr an und genossen einen gemütlichen Abend. (Bild: che.)

Der Mitglieder des Gewerbevereins Degersheim und Umgebung stiessen auf das neue Jahr an und genossen einen gemütlichen Abend. (Bild: che.)

DEGERSHEIM. An die 40 Gewerbler machten sich am Freitagabend auf den Weg zum Bergrestaurant Fuchsacker. Die meisten erklommen den Höhenunterschied vom Dorf zum Fuchsacker, der auf 969 Metern über Meer liegt, mit dem Auto. Einige jedoch liessen sich nicht davon abhalten, sich zu Fuss auf den Weg zu machen. Freundlich wurde man begrüsst, nicht nur von den bereits eingetroffenen Gewerblern, auch das Wirtepaar Behrendt versprühte Gastlichkeit. Der Präsident des Gewerbevereins, Urs Aerni, liess es sich nicht nehmen, die Gäste offiziell zu begrüssen. «Alternierend begrüssen wir jeweils das neue Jahr entweder mit einem Familienbrunch oder wie dieses Jahr mit einem Neujahrsapéro. Dazu werden immer verschiedene Orte ausgesucht», erklärte Aerni. Dies ist infolge des grossen Angebots an geeigneten Plätzen in und um Degersheim wohl nicht so schwierig.

Man zieht am gleichen Strick

Urs Aerni betonte in seiner Rede, dass nun das Jubiläumsjahr des Gewerbevereins zu Ende geht. «Wie man weiss, geht alles einmal zu Ende. So auch unser 100-Jähriges, auf das wir mit Stolz zurückblicken dürfen. An verschiedenen Anlässen konnten wir uns erfolgreich präsentieren und mitwirken. Dies klappt auch nur, wenn alle am gleichen Strick ziehen – so wie es bei uns der Fall war und ist», lobte er.

Gekonnt leitete er so auf eine andere Ära über: Jene, die Ende März zu Ende gehen wird. Dann wird Gemeindepräsident Reto Gnägi seinen Dienst als Gemeindeoberhaupt quittieren, um, wie es Urs Aerni umschrieb, dann als selbständiger Berater einer von den Gewerblern zu werden.

Herausragende politische Kultur

Reto Gnägi hielt sich kurz mit seiner Rede. «Auch zum Schluss meiner Amtszeit will ich es so handhaben, dass jede Rede, die länger als sieben Minuten dauert, eine Zumutung ist», definierte er und sorgte so für einige Lacher. «Ein spezieller Start ins 2011 ist uns sicher mit der Realisierung der Zentrumsüberbauung gelungen. Was gerade für das Gewerbe und die Detaillisten von grosser Bedeutung ist», sagte Reto Gnägi weiter.

Nach dem kurzen offiziellen Teil war es an der Zeit, sich dem gemütlichen Teil zu widmen. Bei einer Fleischplatte und dem dazugehörenden Käse versank die Gesellschaft in tiefe Gespräche über Sport, das Wetter, Gott und die Welt. Für den passenden Rahmen dazu waren die drei Musiker von den Wyssbachörgelern besorgt.

Abend unter Gleichgesinnten

Annemarie und Peter Jörg besuchten bereits in früheren Jahren solche Neujahrsbegrüssungen und Apéros. «Auch zu Ehren unseres scheidenden Gemeindepräsidenten waren wir uns über ein Erscheinen schon seit längerer Zeit im Klaren», lachten die zwei. Vom neuen Jahr erhoffen sie sich gute Gesundheit, eine stabile Wirtschaftslage und nicht zuletzt ein gutes Gelingen an den Prüfungen, die Annemarie im Sommer ablegen wird. Auch das sympathische Ehepaar liess sich vom Ambiente in der gemütlichen «Fuchsacker»-Stube anstecken und genoss so einen kurzweiligen, gediegenen Abend unter Freunden und Gleichgesinnten.