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Ans Herz gelegt: Gemeinsam das geschädigte Organ in der Herzgruppe Uzwil trainieren

Mit einem gezielten Fitnesstraining die körperliche Leistungsfähigkeit aufbauen: Das bietet die Herzgruppe Fürstenland Betroffenen von Herz- und Kreislauferkrankungen in Uzwil an.
Ernst Inauen
Die Herzgruppe trainiert jede zweite Woche in der Sek-Turnhalle in Niederuzwil. (Bild: Ernst Inauen)

Die Herzgruppe trainiert jede zweite Woche in der Sek-Turnhalle in Niederuzwil.
(Bild: Ernst Inauen)

Als 100. Herzgruppe der Schweiz wurde 2006 die Herzgruppe Fürstenland ins Leben gerufen. Sie ist eine Partnerorganisation der Schweizerischen Herzstiftung. Die drei Fachärzte für Kardiologie, Werner Eugster und Raphael Koller vom Herzteam Wil und Wolfram Koch vom Spital Flawil regten die Gründung einer Herzgruppe in der Region Uzwil an. Sie wollten damit eine nachhaltige Versorgung von Herzpatienten mit einem regelmässigen Bewegungstraining ermöglichen.

Vielfältiges Aufbautraining

Mit den Physio- und Herztherapeutinnen Manuela Widmer und Daniela Niedermann sowie dem Sportlehrer und Herztherapeut Urban Wirth fanden sie kompetente Fachkräfte, welche die Selbsthilfeorganisation operativ leiteten. «Hauptziel ist das Anstreben einer Lebensstiländerung, um eine bessere Prognose anzustreben und das Risiko eines weiteren Herz-Kreislaufereignisses günstig zu beeinflussen», erklärt Kardiologe Raphael Koller, der zusammen mit Werner Eugster weiterhin die Herzgruppe unterstützt. In dieser könne das Herzrehabilitationsprogramm langfristig fortgesetzt werden.

Die Herzgruppe Fürstenland entsprach offensichtlich einem echten Bedürfnis: Die Zahl der teilnehmenden Frauen und Männer stieg rasch an und liegt heute bei rund 30 Personen. Abwechselnd findet jeden zweiten Montag in der Turnhalle der Sekundarschule Niederuzwil ein Turn- und Gymnastiktraining statt. Das Training ist abgestimmt auf das Leistungsvermögen der Teilnehmenden. Kraft, Ausdauer, Koordination, Gleichgewicht und Beweglichkeit werden gezielt gefördert. Am Dienstag der folgenden Woche kann gewählt werden zwischen einem Fitnessprogramm oder Wassergymnastik.

Freiwillige Mitarbeit

Die Gruppe verzichtete gemäss Beschluss der Mitglieder auf die Gründung eines öffentlich-rechtlichen Vereins. Dafür übernehmen Mitglieder ehrenamtlich die anfallenden organisatorischen Aufgaben und unterstützen auf diese Weise die vier aktiven Physio- und Herztherapeutinnen.

An der Jahresversammlung wird jeweils Rückblick gehalten und das Jahresprogramm nach den Wünschen der aktiv Beteiligten aufgestellt. Zusätzlich fördern Kegeln oder Jassen den geselligen Zusammenhalt, denn neben dem sportlichen Teil darf auch der Erfahrungsaustausch nicht zu kurz kommen. (ei)

Hinweis:
Weitere Informationen unter www.herzgruppefuerstenland.com.

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