Angst vor Kosten und Unsicherheit

Die Volksinitiative verlangt die Einführung einer Erbschafts- und Schenkungssteuer auf Bundesebene. Der Steuersatz soll ab einer Erbschaft von 2 Mio. Franken 20 Prozent betragen. Für Schenkungen gilt ein Freibetrag von 20 000 Franken pro Jahr.

Drucken
Teilen

Die Volksinitiative verlangt die Einführung einer Erbschafts- und Schenkungssteuer auf Bundesebene. Der Steuersatz soll ab einer Erbschaft von 2 Mio. Franken 20 Prozent betragen. Für Schenkungen gilt ein Freibetrag von 20 000 Franken pro Jahr. Der Ertrag geht zu zwei Dritteln an die AHV, zu einem Drittel an die Kantone. Die Initiative sieht vor, Schenkungen rückwirkend auf den 1. Januar 2012 zu besteuern. Für Bruno Jäger erhöhte dies die Rechtsunsicherheit. Zudem sei die Initiative «brandgefährlich», weil sich diese Steuer oft nur durch Kredite oder Verkäufe von Familieneigentum finanzieren lasse. Und sie sei ungerecht, weil dasselbe Kapital dreimal versteuert würde: als Einkommen, als Vermögen und neu auch als Erbschaft. Abgestimmt wird am 14. Juni. (hs)