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Anfänglich stand er noch auf der Kippe: Nun schreitet der Umbau des Pfadiheims voran

Die Arbeiten am Pfadiheim Roter Ziegel sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.
Gianni Amstutz
Die Umbauarbeiten sind bereits weit fortgeschritten. Bild: PD

Die Umbauarbeiten sind bereits weit fortgeschritten. Bild: PD

Das umgebaute Pfadiheim Roter Ziegel nimmt langsam Form an. Bis vor kurzem noch sah das Haus ziemlich lottrig aus: Das Dach war undicht, die Wände mit Graffiti versprayt, die Fassade wies Risse auf und eine Zentralheizung fehlte. Ein Umbau des Pfadiheims war folglich unumgänglich.

Im April dieses Jahres startete dieser mit dem Spatenstich. Die Fortschritte sind inzwischen gut erkennbar. Das Dach ist gedeckt und die Küche eingebaut, wie die Pfadi in einer Mitteilung vermeldet. Und auch von aussen sieht das Gebäude nicht mehr aus wie eine Bruchbude, sondern erweckt einen freundlichen Eindruck.

Abschluss der Arbeiten in diesem Jahr

Das Ziel sei es, den Umbau noch in diesem Jahr abzuschliessen. Nach aktueller Planung könne bereits Anfang Dezember das erste Chlaus-Lager der Wiler Pfadi im Roten Ziegel stattfinden, heisst es in der Mitteilung. Inklusive Mobiliar kostet der Umbau rund eine Million Franken. Zur Finanzierung war die Pfadi deshalb auf Unterstützung angewiesen. Während ein Teil der Kosten von der öffentlichen Hand übernommen wurde, beteiligten sich auch zahlreiche Private am Projekt. Erst kürzlich überreichte die Versicherungsgesellschaft Mobiliar der Pfadi Wil einen Check über 30000 Franken.

Dass das Pfadiheim nun voraussichtlich schon in diesem Jahr genutzt werden und am 21.März 2020 offiziell eingeweiht werden kann, stand lange auf der Kippe. Denn eines war bei der Aufgleisung des Projekts klar: Ohne Kredit der Stadt würde es beinahe unmöglich sein, das nötige Geld für den Umbau des maroden Gebäudes zusammenzubekommen.

Finanzierung war lange ein Knackpunkt

Als der Kredit im Rahmen des Budgets 2018 dann im Stadtparlament zur Debatte stand, spielte sich für die Pfadi Wil ein wahres Drama ab – unschöne Äusserungen eines Präsidenten einer anderen Jugendorganisation inklusive. Lange Zeit sah es so aus, als ob das Parlament die 300000 Franken nicht genehmigen würde. Noch am Vortag der Sitzung sprach sich ein Grossteil der Fraktionen dagegen aus.

Doch dann kam die überraschende Wende. In einer kurzfristigen Aktion trafen sich die Fraktionspräsidenten in der Nacht vor der Parlamentssitzung, um doch noch eine mehrheitsfähige Lösung für das Projekt zu finden.

Das Ansinnen der Pfadi um Unterstützung für den Umbau war eigentlich unbestritten. Es existierten jedoch keine Richtlinien zur Vergabe von Geldern an Vereine. Dass ein solches fehlte, führte fast dazu, dass die Pfadi leer ausgegangen wäre. In Form einer Empfehlung an den Stadtrat knüpfte das Parlament den Kredit an das Pfadiheim schliesslich an die Ausarbeitung entsprechender Richtlinien. So fand der Kredit doch noch eine Mehrheit.

Das sind Tempi passati. Die anfänglichen Unsicherheiten über die Zukunft des Pfadiheims sind überwunden. Mit der offiziellen Einweihung in etwas mehr als fünf Monaten wird dieses Kapitel definitiv abgeschlossen sein.

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