Anerkennung verdient

Freiwilligenarbeit ist auch im Sport unerlässlich. Der Prix Benevol trägt diesem Umstand Rechnung.

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ALLGEMEIN. Ohne Freiwillige gäbe es in den St. Galler Gemeinden keinen der zahlreichen Sportvereine, keine Freiwillige Feuerwehr und nur wenige Hilfsangebote im sozialen Bereich. Mit der Anmeldung zur Teilnahme am Prix Benevol hat sich rund ein Drittel der Gemeinden für eine offizielle Wertschätzung ihrer Freiwilligen entschieden.

In der Schweiz engagiert sich rund ein Drittel der Bevölkerung in der Freiwilligenarbeit, davon rund 80 Prozent auf lokaler Ebene. Ohne dieses Engagement würde die Lebensqualität in den 77 Gemeinden des Kantons St. Gallen stark abnehmen, wobei es sowohl den Sport- und Sozialbereich wie auch Politik und Kultur treffen würde. Benevol St. Gallen, die Fachstelle für Freiwilligenarbeit, ermöglicht den Gemeinden im Kanton mit der Verleihung des Prix Benevol bereits zum zweitenmal, das Engagement ihrer Freiwilligen in einem feierlichen Rahmen zu würdigen. Dies wird auf kantonaler Ebene sehr geschätzt, wie Regierungsrat Martin Klöti bestätigt: «Die Auszeichnung von Freiwilligenarbeit mit dem Prix Benevol rückt ein gesellschaftspolitisches Wirken in den Fokus, dem ich grossen Respekt zolle. Freiwilligenarbeit ist Ausdruck von Eigenverantwortung – darauf baut unsere Gesellschaft!»

Engagement sichtbar machen

Der Prix Benevol soll den Einsatz der unzähligen Freiwilligen einer breiten Öffentlichkeit vorstellen und die Vielfalt der Freiwilligenarbeit in den St. Galler Gemeinden zeigen. In einem ersten Schritt werden im nächsten Jahr an Preisverleihungen der teilnehmenden Gemeinden Organisationen und Vereine ausgezeichnet, die sich auf innovative und nachhaltige Weise zum Wohl der Gemeinschaft einsetzen und auch in der Freiwilligenarbeit auf Qualität setzen. Diese sind im Jahr 2015 für den kantonalen Prix Benevol nominiert, den Benevol St. Gallen mit einer Jury von bekannten St. Galler Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Kultur verleiht. Bei der erstmaligen Durchführung vor zwei Jahren nahmen insgesamt 242 Vereine und Organisationen teil. Rückblickend stellt der Präsident des Bienenzüchtervereins St. Gallen und Umgebung, Otto Hugentobler, zur Auszeichnung fest: «Der Prix Benevol 2011/12 hat zur breiten Bekanntmachung unseres Anliegens beigetragen. Wir haben uns sehr über die Auszeichnung und die daraus resultierenden Medienartikel gefreut.»

Ein Gewinn für alle

Auch die mitwirkenden Gemeinden profitieren von der Teilnahme am Prix Benevol, wie Beat Tinner, Präsident der Vereinigung St. Galler Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten VSGP, ausführt: «Der Aufwand für die kommunale Preisverleihung des Prix Benevol lohnt sich und stiftet Identität mit der Freiwilligenarbeit, was die teilnehmenden Gemeinden des Prix Benevol 2011/12 bestätigen.» Entsprechend haben sich fast alle letztmaligen Teilnehmer-Gemeinden erneut für die Durchführung des Prix Benevol angemeldet. Stark vertreten sind Gemeinden aus den Wahlkreisen Rheintal und Werdenberg, aber auch im Toggenburg, in der Region Wil und St. Gallen sowie im Sarganserland wird im kommenden Jahr der Prix Benevol vergeben werden. Weitere Anmeldungen von Gemeinden zum Prix Benevol 2014/15 sind noch bis Ende 2013 bei Benevol St. Gallen möglich.

Weitere Informationen unter www.prix-benevol.ch