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Anerkennung für die Wiler Jugend: Zwei Projekte für Preis nominiert

Der Partizipationsvorstoss zur Schaffung einer Sackgeldjobbörse von Mara Stolz und das Schulprojekt Maluna der Oberstufe Sonnenhof sind für den regionalen Jugendprojektwettbewerb nominiert. Heute fällt die Entscheidung.
Gianni Amstutz
Mara Stolz bei der Übergabe ihres Partizipationsvorstosses an Stadtschreiber Hansjörg Baumberger. (Bild: Gianni Amstutz)

Mara Stolz bei der Übergabe ihres Partizipationsvorstosses an Stadtschreiber Hansjörg Baumberger. (Bild: Gianni Amstutz)

Die Wiler Jugend bewegt etwas. Das sorgt nun auch im Kanton für Aufsehen. Gleich zwei der zwölf Projekte des regionalen Jugendprojektwettbewerbs kommen dieses Jahr aus Wil. Dessen Finale findet am Samstag in Wattwil statt.

Eine der Nominierten ist Mara Stolz. Die Schülerin hat vor den Sommerferien den ersten Partizipationsvorstoss in der Stadt eingereicht. Dieses politische Instrument bietet Minderjährigen ab 13 Jahren sowie erwachsenen Ausländern ein Mitspracherecht. Der Vorstoss muss dazu von mindestens zehn Personen mit Wohnsitz in der Stadt unterschrieben werden. Mara Stolz hat ebendies gemacht. Ihre Idee: Die Stadt soll eine Sackgeldjobbörse schaffen. Denn bisher seien die Möglichkeiten für Jugendliche, ihr Sackgeld aufzubessern sehr begrenzt, sagt sie. «Ohne persönliche Beziehungen ist es fast unmöglich, einen Job zu finden.» Das soll sich mit der Sackgeldjobbörse ändern. In dieser sollen nämlich nicht nur Ferienjobs, sondern auch kleinere Arbeiten unter der Woche angeboten werden. Das würde Jugendlichen nicht nur dabei helfen, sich etwas dazu zu verdienen, sondern ihnen auch den Umgang mit Geld lehren, ist Maras Mutter Valeska Stolz überzeugt.

Der Stadtrat von Maluna bei der Übergabe des Schecks an das Flüchtlingshilfsprojekt «One Happy Family».

Der Stadtrat von Maluna bei der Übergabe des Schecks an das Flüchtlingshilfsprojekt «One Happy Family».

Das zweite Projekt aus Wil, das in der heutigen Finalrunde nominiert ist, entstammt der Oberstufe Sonnenhof. Dort findet im Dreijahresrhythmus ein Stadtplanprojekt statt. Die Schülerinnen und Schüler sind dabei als Arbeitgebende oder Arbeitnehmende tätig und erwirtschafteten in verschiedenen Betrieben Geld, welches innerhalb der Stadt wieder ausgegeben werden musste. Vom stadteigenen Casino über ein Fitnesscenter, eine Disco und zahlreiche Essenstände bis hin zum aus Schülern zusammengesetzten Stadtrat: Für eine Woche übernahmen die Schüler das Zepter in der Schule, die sie kurzerhand in eine lebendige Kleinstadt namens Maluna verwandelten. Das Geld, das sie in der Projektwoche erwirtschafteten, spendeten die Oberstufenschüler dem Flüchtlingsprojekt «One Happy Family» auf Lesbos. Insgesamt kam eine Summe von über 10000 Franken zusammen.

Ob eines der Wiler Projekte ausgezeichnet wird und einen Teil des Preisgeldes von insgesamt 7000 Franken erhält, entscheidet sich am Samstagabend.

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