Andrang im Säntispark wie an einem Wintertag

ABTWIL. Wer an einem regnerisch-kühlen Julisonntag in den Säntispark geht, ist bestimmt nicht alleine. Aber dass, wie am Sonntag, bereits kurz nach 10 Uhr morgens das Schild am Eingang zur Tiefgarage schon in sattem Rot «Besetzt» anzeigt, ist doch eher aussergewöhnlich.

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ABTWIL. Wer an einem regnerisch-kühlen Julisonntag in den Säntispark geht, ist bestimmt nicht alleine. Aber dass, wie am Sonntag, bereits kurz nach 10 Uhr morgens das Schild am Eingang zur Tiefgarage schon in sattem Rot «Besetzt» anzeigt, ist doch eher aussergewöhnlich. Ein Blick durch die Scheiben im Bäderbereich verrät denn auch: Hier «räblet's» nur so von Gästen, die sich an diesem grauen Sommertag nach etwas Wärme sehnen. «Schlechtes Wetter, gepaart mit kühlen Temperaturen, ist für uns die beste Kombination», sagt Catherine Zimpfer, Leiterin Freizeitbereich Säntispark. Und fügt an, dass sie vermutlich zu den wenigen Leuten gehöre, die sich über das regnerische Wetter in diesen Wochen freuten.

4400 Badegäste wurden am Sonntag im Säntispark gezählt. Laut Catherine Zimpfer «eigentlich eine Winterzahl» und für den Juli sicher «rekordverdächtig». An Weihnachten und Neujahr liege die Zahl normalerweise noch etwas höher. Der beste Tag in diesem Jahr war der 2. Januar: mit 5300 Badegästen. Grossandrang herrschte aber auch am Dienstag vor einer Woche mit über 4000 Badenden.

Grundsätzlich ist man im Säntispark nicht auf eine solch lange Schlechtwetterperiode eingestellt. «Es ist eine Herausforderung, mitten in der Ferienzeit kurzfristig genug Personal aufbieten zu können», sagt Zimpfer. So seien am Sonntag drei Kassen geöffnet gewesen, normalerweise reiche im Juli eine. Auch punkto Sicherheit war mehr Personal nötig. Ausserdem seien der Sport-, Spiel- und der Wellnessbereich ausgebucht gewesen. Es waren auch mehr Masseure im Einsatz als geplant. (ca)

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