Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Anders und ähnlich zugleich

Der gemischte Wiler Chor Harmonie-Singers lud am Sonntagabend zum Konzert in die Kirche St. Peter ein. Dabei boten die Singers und ihre mitmusizierenden Freunde aus Niederwil viel Kurzweil.
Christof Lampart
Die Harmonie-Singers aus Wil mit einer starken Performance. (Bild: Christof Lampart)

Die Harmonie-Singers aus Wil mit einer starken Performance. (Bild: Christof Lampart)

«Anders – aber zeme», unter dem traten die Harmonie-Singers Wil und der Jodlerklub Aelpli aus Niederwil am Sonntagabend gemeinsam in der Kirche St. Peter auf. Und fürwahr: Die beiden Vokalensembles einten musikalisch mehr als sie trennten. Während gut einer Stunde gaben beide Chöre Vorträge zum Besten, die vielfältig und herzerwärmend zugleich waren. Und darüber hinaus einfach interessant und schön anzuhören.

Aus der Not heraus entstanden

Die Harmonie-Singers aus Wil sind ein noch junger Chor, der vor zwei Jahren als Projektchor auf dem Kantonalgesangsfest in Oberbüren aus der Not heraus entstand. Denn der damals mitgliedermässig stark geschrumpfte Männerchor Harmonie wollte nach 137 Jahren nicht einfach den Gesangsbetrieb einstellen.

Sangesfreude in der vollen Kirche

Die Begeisterung und Aufbruchsstimmung von damals konnte sich der Chor bis heute seh- und vor allem hörbar bewahren. Der aktuell rund 40 Mitglieder umfassende, gemischte Chor präsentierte sich unter der musikalischen Leitung von Kaspar Wagner am Sonntagabend im vollen Gotteshaus so, wie man es gerne von ambitionierten Chören zu Gehör kriegt. Mit einer vielfältigen Programmauswahl, harmonischem Gesang und einer Sangesfreude, die ansteckend wirkte, trat der Chor auf. Die Lieder waren mal traditionell-volksliedartig («S’isch mir alles eis Ding»), mal klassisch-kunstliedartig («Hörst du nicht die Bäume rauschen») und dann auch wieder popig-folkloristisch («Weit, weit weg»).

Noch eine zweite Chance

Das «Heilig» für Alphorn und die Beethoven-Variationen für Orgel sorgten für kleine Intermezzi zwischen den Chorauftritten. Der Jodlerklub Aelpli aus Niederwil selbst sang wunderschön klassische Jodellieder wie die beschauliche Weise «Aabeglogge» (Ernst Sommer), «Es schöns Daheim» (Ueli Moor) oder die Näbelmeer- und Steinmandli-Juiz’ von André von Moos. Wer das Konzert verpasst hatte – oder wem es in der Kirche einfach zu voll war – der erhält am kommenden Wochenende noch einmal Gelegenheit, das Versäumte nachzuholen, wird doch das gleiche Konzert am Sonntag, den 18. November, um 17 Uhr in der Kirche Oberbüren noch einmal gegeben.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.