Andere Gemeinden bleiben heuer vorsichtig

Eine Steuerfussreduktion kündigt bis jetzt nur Niederhelfenschwil an. Lütisburg machte es im 2010, Kirchberg und Ganterschwil in den Jahren zuvor.

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Region. In der Region Wil/Toggenburg ist Niederhelfenschwil die einzige Gemeinde, die den Steuerfuss senkt. Trotz positiver Abschlüsse auf beiden Seiten der Thur. Einzig Zuzwil ist noch ausstehend: Der Gemeinderat informiert heute über das Budget für das laufende Jahr. Ausgeschlossen ist nichts, zumal der Gemeinderat im Februar 2010 von einer geplanten Steuerfusserhöhung von 103 auf 108 Prozent (für das Jahr 2011) sprach. Die positiven Entwicklung hat wohl auch darauf Einfluss – vor Jahresfrist rechnete der Gemeinderat noch mit einem Defizit von über einer Mio. Franken.

Bronschhofen ändert nichts

Die Gemeinde Bronschhofen belässt den Steuerfuss bei 152 Prozent; im Jahr 2009 wurde dieser von 146 auf 152 Prozent erhöht. Auch in den vorherigen Jahren waren Erhöhungen nötig. Der neue Finanzausgleich traf die Gemeinde auf dem falschen Fuss.

Ganterschwil belässt ihn

Auf 142 Prozent soll der Steuerfuss in Ganterschwil belassen werden. Die Fusion mit Bütschwil (Steuerfuss 150 Prozent) dürfte auch in den kommenden Jahren kaum eine Steuerfusssenkung ermöglichen. In den Jahren 2008 und 2009 senkte Ganterschwil den Steuerfuss.

Auch in der Nachbargemeinde Lütisburg soll sich am Steuerfuss in diesem Jahr nichts ändern. 2010 reduzierte die Brückengemeinde von 162 auf den heutigen Stand von 147 Prozent. Bei dieser Senkung habe man vorsichtig kalkuliert, sagte der damalige Gemeindepräsident dieser Zeitung.

Die Gemeinde Kirchberg budgetiert auch für dieses Jahr mit einem Steuerfuss von 147 Prozent. Im den Jahren 2008 und 2009 senkte die Gemeinde jeweils den Steuerfuss. (seb.)