Andalusisches Feuerwerk im Flawiler Kulturpunkt

FLAWIL. Können Schweizer Künstler die Musik einer anderen Kultur so überzeugend interpretieren, dass sie damit sogar Angehörige jener Kultur zu begeistern vermögen? Ja, sie können es. Die schweizerisch-spanische Gruppe Banda Ancha bewies es am Samstag bei ihrem Auftritt im Kulturpunkt Flawil.

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Die Musik von Banda Ancha wird von der Flamencotänzerin Sheila Runa visuell effektvoll auf die Bühne gebracht. (Bild: Franz Fischli)

Die Musik von Banda Ancha wird von der Flamencotänzerin Sheila Runa visuell effektvoll auf die Bühne gebracht. (Bild: Franz Fischli)

FLAWIL. Können Schweizer Künstler die Musik einer anderen Kultur so überzeugend interpretieren, dass sie damit sogar Angehörige jener Kultur zu begeistern vermögen? Ja, sie können es. Die schweizerisch-spanische Gruppe Banda Ancha bewies es am Samstag bei ihrem Auftritt im Kulturpunkt Flawil.

Nach dem eher beschaulichen Herbstfest als Saisonstart war die zweite Veranstaltung von hitzig südlichem Temperament geprägt. Banda Ancha fesselte das Publikum mit einem andalusischen Feuerwerk – mit Flamenco, neu interpretiert und ausdrucksvoll vorgetragen von vier virtuosen Musikern. Die Musik der Gruppe um den Schweizer Gitarristen Daniel Portmann, der die Arrangements schreibt, wird von der Flamencotänzerin Sheila Runa visuell effektvoll auf die Bühne gebracht. Rafael Paneque verlieh den Liedern und Stücken mit seiner Stimme die für den Flamenco typische andalusische Dramatik.

Es lag nicht nur an der räumlichen Nähe zwischen Publikum und Künstlern im intimen Rahmen des kleinen Konzertraums des Kulturpunkts, der die Funken springen liess. (fi)

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