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Am internationalen Tag der Kinderrechte soll den Kinder Gehör geschenkt werden - auch in Wil

Der 20. November ist der internationale Tag der Kinderrechte. Die Jugendarbeit Wil organisierte einen Aktionstag für besagte Kinderrechte. Unzählige orange Ballone zeugten am Samstag davon und weckten das Interesse der Fussgänger.
Tobias Söldi
Stadtrat Dario Sulzer (links) hat ebenfalls am Aktionstag Kinderrechte teilgenommen. Bild: (Christoph Heer)

Stadtrat Dario Sulzer (links) hat ebenfalls am Aktionstag Kinderrechte teilgenommen. Bild: (Christoph Heer)

Man möchte den Kindern am Tag der Kinderrechte die Gelegenheit geben, gehört zu werden. «Eine kleine Ausstellung, ein Kreativangebot und natürlich Gesprächsmöglichkeiten bilden den Rahmen unseres Aktionstages für Kinderrechte, um dieses Thema aufzugreifen», sagt Projektleiterin Nadine Sennhauser. «Die Freude ist gross, wenn die Kinder an unserem Stand kommen und sich neugierig zu uns hinwenden und wir ihnen bestmöglich versuchen, Gehör zu verschaffen.» Sie ist sich der Problematik bewusst und versucht die Kinder dort abzuholen, wo sie einen Samstagnachmittag verbringen: in der Fussgängerzone.

Bekanntheitsgrad vergrössern

Der internationale Tag der Kinderrechte ist vielen unbekannt. Die Wichtigkeit dieses Tages erklärt Sabina Fejzulahi, Stellenleiterin der Jugendarbeit Wil: «Kinder haben Rechte. Dazu gehören zum Beispiel das Recht auf Bildung, Information, Hilfe oder auch das Recht, spielen zu dürfen.» Als immens wichtig wird immer wieder das Recht, gehört zu werden, thematisiert. Fejzulahi sagt, dass sich die Kinder in unserem System in einer Sandwichposition befänden. «Kinder haben keine Macht, obschon sie das Recht dazu hätten, ebenso wie sich äussern zu dürfen. So haben wir uns – unter anderem – zur Aufgabe gemacht, als Sprachrohr, aber auch als Anlaufstelle, für unseren jungen Mitmenschen zu agieren.» Sie weist darauf hin, dass die Erwachsenen ihre Weltanschauung vermehrt durch die Brille eines Kindes wahrnehmen sollten. «Aber natürlich kann man die Lebenssituation von uns hier in der Schweiz nicht mit derjenigen etwa in Bangladesch vergleichen. Fakt sollte aber stets sein, dass alle Kinder auf der ganzen Welt ein Recht auf Bildung haben und zudem ihre Talente und Engagements dort einsetzen sollen, wo sie diese auch ausleben können.»

Eindrückliche Statements der Kinder

Am Aktionstag der Jugendarbeit Wil nahm auch Stadtrat Dario Sulzer, Departement Soziales, Jugend und Alter, teil. Fleissig informierte er Kinder und deren Eltern über den Aktionstag der Kinderrechte. Natürlich werden die Kinder mit einem orangenen Ballon ausgestattet, und schon bald regiert die Farbe Orange auf der Einkaufsmeile.
Eindrücklich sind die Statements an der Kinderwunschwand. Wünsche und Äusserungen durften auf einem Notizzettel an die Ballonwand geheftet werden. Aussagen wie «An die Kinder im Krieg soll gedacht werden» oder «Alkohol teurer machen, damit weniger Erwachsene betrunken sind», regen zum Nachdenken an. Dass die Jugendarbeit ihrem Credo «Ein offenes Ohr für unsere Kinder» gerecht wird, zeigen auch Wünsche wie «Ich habe das Recht, Playstation zu spielen», oder «Wir dürfen an den Gott glauben, den wir wollen.» Der Aktionstag sorgte für Aufsehen, die Jugendarbeit Wil geht mit einem guten Beispiel voran, denn die Tatsache, dass es Miteinander schlicht besser geht, kann niemand leugnen.

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