Am Waldrand übernachtet

wil. Wie verschiedene Leser der Wiler Zeitung am Dienstagnachmittag, 30. März, bemerkten, hielten sich Angehörige der Kantonspolizei St. Gallen beim Wald im Hofberg auf.

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wil. Wie verschiedene Leser der Wiler Zeitung am Dienstagnachmittag, 30. März, bemerkten, hielten sich Angehörige der Kantonspolizei St. Gallen beim Wald im Hofberg auf. Dabei wurde nicht etwa, wie man vermuten könnte, nach dem zum damaligen Zeitpunkt flüchtigen Täter des Tötungsdeliktes vom Montagabend gefahndet, sondern eine Kontrolle durchgeführt, wie Hanspeter Krüsi, Pressesprecher der Kantonspolizei auf Anfrage mitteilte.

«Bei der Polizei ging ein Anruf einer Joggerin ein, die berichtete, dass sie dort eine liegende Person in einem Schlafsack entdeckt hatte», so Krüsi weiter. Beim Eintreffen der Polizei konnte diese Person jedoch nicht mehr angetroffen werden. «Waldarbeiter, die sich in der Nähe aufhielten, bestätigten aber gegenüber der Polizei, dass eine Person am Waldrand übernachtet hatte.

Prinzipiell ist das nicht verboten», so Krüsi, «doch die Polizei geht Hinweisen aus der Bevölkerung nach. Es hätte schliesslich sein können, dass die Person Hilfe benötigt.» (sme.)

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