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Altgedienter Schreiber verlässt Bettwiesen

Der langjährige Gemeindeschreiber Marcel Tobler gibt sein Amt ab. Nun ist die Gemeinde auf der Suche nach einer qualifizierten Nachfolge.
Simon Roth
Bild: Reto Martin

Bild: Reto Martin

Über vierzehn Jahre lang amtete Marcel Tobler als Gemeindeschreiber von Bettwiesen. Nun stellt er sich einer neuen Herausforderung, steht in der Stellenausschreibung für den vakant werdenden Posten.

«Selbstverständlich bringt es einen enormen Vorteil für die Gemeinde, wenn eine Person sich für längere Zeit engagiert und dadurch ein breites Wissen ausweisen kann», sagt der 55jährige Schönenberger. Als er seine Stelle 2002 angetreten hatte, leitete der Amtsinhaber neben der Gemeinde- auch die Finanzverwaltung, das Steueramt und die Sozialen Dienste.

Mit der Wahl von Patrick Marcolin zum Gemeindepräsidenten haben sich 2015 die Verantwortlichkeiten grundsätzlich geändert. Im Vergleich zum vorhergehenden Gemeindeammann ist das Pensum des Nachfolgers mit 80 Prozent doppelt so hoch. Neben seiner Tätigkeit als Gemeindepräsident leitet dieser neu die Bauverwaltung und kümmert sich um das Soziale. Auch das Stellenprofil des Gemeindeschreibers wurde neu definiert und umfasst seither die Leitung der Kanzlei, der Finanzverwaltung und des Steueramtes.

Neuorientierung nach Wahlniederlage

Nachdem der scheidende Gemeindeschreiber diesen Frühling im Rennen um das Gemeindepräsidium in seinem Wohnort Kradolf-Schönenberg unterlegen ist, sei die Zeit für eine Veränderung gekommen. «Die Wahlen in Kradolf-Schönenberg waren für den Stellenwechsel ausschlaggebend», macht Tobler deutlich. Nächstes Jahr übernimmt er das Amt des Gemeindeschreibers in Felben-Wellhausen. Tobler sagt, dass er künftig über grössere Entscheidungskompetenz verfüge. Unter anderem wird er dort das Bauamt leiten.

An der Arbeitssituation seit den Neuwahlen im vergangenen Jahr liege der Wechsel nicht, betont Tobler. «Die Übergabe des Gemeindepräsidiums ist reibungslos verlaufen. Als Team sind wir sehr gut aufgestellt.»

Die Gemeinde sucht nun per 1. Februar 2017 eine «qualifizierte und belastbare Persönlichkeit mit ausgewiesenen Kenntnissen aus der öffentlichen Verwaltung». Von den Bewerbern wird eine kaufmännische Ausbildung erwartet sowie eine Weiterbildung zum Verwaltungsökonom oder eine vergleichbare Ausbildung. Zum bereits genannten Aufgabengebiet kommen weitere allgemeine Verwaltungsaufgaben dazu. Alternativ zur Vollzeitstelle könne man sich auch einzeln als Gemeindeschreiber oder Leiter Finanz- und Steuerverwaltung bewerben. Das Arbeitspensum reicht jeweils von vierzig bis sechzig Prozent.

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