Alterswohnungen in Uzwil geplant

An der Fichtenstrasse unterhalb des Buecherwäldli soll eine Überbauung für das Wohnen im Alter entstehen. Die katholische Kirchgemeinde plant, ihr Grundstück mit einem 100jährigen Baurecht einer gemeinnützigen Genossenschaft abzugeben.

Ives Bruggmann
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Auf der Wiese unterhalb des Buecherwäldli sollen altersgerechte Wohnungen entstehen. (Bild: Ives Bruggmann)

Auf der Wiese unterhalb des Buecherwäldli sollen altersgerechte Wohnungen entstehen. (Bild: Ives Bruggmann)

UZWIL. Schon bald soll eine gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft gegründet werden, die auf dem Grundstück der katholischen Kirchgemeinde an der Fichtenstrasse altersgerechte Wohnungen erstellt. Dies, wenn es nach den Überlegungen einer Projektgruppe geht, in der sich auch die katholische Kirchgemeinde Henau-Niederuzwil und die Gemeinde Uzwil engagieren.

40 Wohneinheiten vorgesehen

Das Projekt befindet sich nach Auskunft von Gemeindepräsident Lucas Keel noch in einer «frühen Phase». Deswegen sei es wichtig, die Möglichkeiten und Ideen sorgfältig zu sondieren. Die Idee sei, dass 40 Wohneinheiten entstehen; mit einem Mix aus Zwei-, Drei- und Viereinhalbzimmerwohnungen. Dabei sollen die Bewohner vor Ort unterstützende Dienstleistungen in Anspruch nehmen können. «Die katholische Kirche will dieses Grundstück an der Fichtenstrasse für einen nachhaltigen Zweck den Bewohnern der Gemeinde Uzwil zur Verfügung stellen. Natürlich immer vorausgesetzt, dass die Kirchbürger bei einer allfälligen Abstimmung dafür stimmen», sagt Paul Gähwiler, Präsident der katholischen Kirchgemeinde Henau-Niederuzwil. Aber bis dahin gibt es noch einige offene Fragen.

«Bislang ist noch nichts entschieden worden. Es kommt auch darauf an, wie die interessierten Leute auf unsere Ideen reagieren», sagt Keel. Im nächsten Schritt will die Projektgruppe an die Öffentlichkeit treten und ihr Konzept vorstellen. Sie organisiert am 4. März um 19 Uhr einen Orientierungsabend im katholischen Pfarreiheim in Niederuzwil. Der Anlass richtet sich an Seniorinnen und Senioren, die sich vorstellen können, in einer solchen Wohnform zu leben. Zum Programm gehört ein Grundsatzreferat zum Wohnen im Alter. Kirche und Gemeinde informieren zudem über ihre Ziele und ihr Engagement.

Aufschlussreiches Pilotprojekt

Nebst dem Informieren geht es der Projektgruppe darum, die Bedürfnisse und Wünsche der Leute zu erfahren. Keel: «Wir werden die Leute fragen, was sie für solch eine Wohnform zu zahlen bereit sind. Des Weiteren sei auch offen, wie die genossenschaftliche Trägerschaft aussehe und ob die Mieter sich als Genossenschafter beteiligen müssen oder nicht. «Das sind alles Fragen, die wir am 4. März, so gut es geht, klären wollen», sagt Keel. Für die Gemeinde sei dies ein wichtiges Pilotprojekt, denn es wäre das erste, das genossenschaftlich finanziert würde.

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