Alte Linde beim Bezirksgericht muss weichen

MÜNCHWILEN. Die Linde zwischen dem Bezirksgerichtsgebäude und der Murg ist im Schutzplan verzeichnet. Ein Gutachten hat ergeben, dass die Linde im oberen Stammteil einen Riss aufweist.

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MÜNCHWILEN. Die Linde zwischen dem Bezirksgerichtsgebäude und der Murg ist im Schutzplan verzeichnet. Ein Gutachten hat ergeben, dass die Linde im oberen Stammteil einen Riss aufweist. Dies kann zur Folge haben, dass der Baum durch das Regenwasser, welches in den Stamm eindringt, beträchtlich geschädigt werden kann. Es besteht die Gefahr eines Abbruches, welcher die Bahninfrastruktur und die umliegenden Gebäude schädigen und Personen gefährden könnte. Die ersten Schäden am Baum sind bereits erkennbar. Den Stamm mit einer Manschette zu sichern, ist vom Experten ausgeschlossen worden. Auch mit der zuständigen Fachstelle Natur und Landschaft hat eine Begehung stattgefunden. Aus beiden Fachberichten geht hervor, dass die Linde ersetzt werden muss.

Deshalb hat der Münchwiler Gemeinderat beschlossen, gemäss den Vorschriften zum Schutzplan zu handeln: «Natürliche Abgänge von bezeichneten Einzelbäumen und Baumgruppen sind im allgemeinen am selben Standort durch artgerechte Jungpflanzen zu ersetzen. Für Bäume, die aus zwingenden Gründen zu fällen sind, ist ein angemessener Ersatz zu schaffen.» Es soll nun eine neue holländische Linde gepflanzt werden. Die Anfangshöhe beträgt sieben Meter. Der Firma Baumpflege Woodtli AG wurde der Auftrag erteilt, mit einem gezielten Pflegeschnitt die alte Linde so weit zurückzuschneiden, um genügend Platz und Licht für die Neupflanzung zu schaffen. Sobald die Jungpflanze eine angemessene Höhe erreicht hat, wird die alte Linde gefällt. (red.)

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