Als Präsidentin Impulse gesetzt

Standen beim ersten Kirchenfest der Evangelischen Kirchgemeinde Niederuzwil vor zwei Jahren die neue Vision und das neue Logo im Zentrum, so wurde diesmal Präsidentin Monika Markwalder verabschiedet.

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Monika Markwalder war während sechs Jahren eine engagierte Kirchgemeindepräsidentin. (Bild: Josef Bischof)

Monika Markwalder war während sechs Jahren eine engagierte Kirchgemeindepräsidentin. (Bild: Josef Bischof)

NIEDERUZWIL. Monika Markwalder war es, die sich mit Herzblut für die neue Vision eingesetzt hatte. Ihr Engagement wurde im Gottesdienst und am Fest vom Sonntag gewürdigt und verdankt. Ausserdem wurde betont, dass Feiern zur christlichen Kirche gehöre. So werde Respekt sowie Ehrerbietung und Dank gegenüber Gott und den Nächsten zum Ausdruck gebracht.

Den Auftakt zum Gottesdienst setzte der Gospelchor Uzwil unter der Leitung von Iris Gähwiler denn auch mit dem Lied «Unser Leben sei ein Fest». Pfarrer Marc Ditthardt knüpfte an den Liedtext mit der Frage an die Kinder an, was denn zu einem Fest gehöre. Natürlich bekam er die verschiedensten Antworten.

Feuerwerk im Gottesdienst

Zu grossen Festlichkeiten gehört Feuerwerk. Im Gottesdienst sang Meike Ditthardt das Lied «Feuerwerk». Feuerwerk wurde auch mit zwei Tischbomben angedeutet. Die kleinen Kinder durften die aus den Tischbomben freigesetzten Gegenstände behändigen und sich zur «Chrabbelfiir» verabschieden.

Filmsequenzen, welche schöne Landschaften aus der Vogelperspektive zeigten, liess Pfarrer Ditthardt Stellen aus der Bibel folgen, welche den Menschen Grosses verheissen. Er machte aber gleich eine Einschränkung. Wenn Jesus sage: «Ich bin gekommen, damit ihr das Leben in Fülle habt», möchten einige aus ihrer persönlichen Erfahrung und Lebenssituation wohl daran zweifeln. Ditthardt ermunterte zur Änderung der Sichtweise. Wir seien oft zu sehr auf unsere Fehler und Schwächen fixiert. Gott sei der liebende Vater, der auch auf das schaue, was gelinge. Jeder Mensch sei unendlich wertvoll, auch in seiner Unvollkommenheit.

Optimistische Grundhaltung

Das Wissen darum, dass Gott für uns sorge, sei auch die Grundlage für die optimistische Grundhaltung der scheidenden Kirchgemeindepräsidentin Monika Markwalder. In seiner Würdigung hob der Pfarrer ihre wertschätzende, anerkennende Art hervor. Sie besitze die Fähigkeit, sich an den kleinen Dingen und an dem, was gut läuft, zu freuen. In ihrer elfjährigen Tätigkeit in der Kirchenvorsteherschaft, davon die letzten sechs Jahre als Präsidentin, habe Monika Markwalder im kirchlichen Gemeindeleben Impulse gesetzt. Als bleibendes Vermächtnis erwähnte er die vor zwei Jahren vorgestellte neue Vision «Von Gott bewegt».

Festfreude trotz Regen

Der Apéro nach dem Gottesdienst konnte noch im Freien vor dem Kirchgemeindehaus genossen werden. Die Kinder vergnügten sich auf der Schulwiese auf dem Bungeetrampolin und mit den Loopybällen. Bald aber setzte Regen ein und die übrigen Programmpunkte mussten ins Kirchgemeindehaus verlegt werden. Die Festgemeinde füllte den grossen Saal beim Mittagessen, das von Grillmeistern und Salatköchinnen vorbereitet worden war. Auch ein Kuchen- und Dessertbuffet fehlte nicht.

Danach lockten verschiedene Attraktionen zum Verweilen in gemütlicher Runde. Da gab es eine Frauen-Verwöhnecke mit Schmink- und Massageangeboten. Kinder konnten unter Anleitung basteln, sich ihre Gesichter bemalen lassen oder sich eine Tierfigur von zwei Ballon-Spezialisten wünschen. (pd)