Als der Name zum Programm geworden ist

Der Ex-Präsident des FC Sirnach wird von seinen Gegnern wie auch den Freunden als «schlauer Fuchs» bezeichnet. Thomas Hinder bestätigte diese Aussage an der Hauptversammlung. Sie war im Einladungsschreiben auf 19 Uhr angesetzt, hatte aber erst 25 Minuten später begonnen .

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Der Ex-Präsident des FC Sirnach wird von seinen Gegnern wie auch den Freunden als «schlauer Fuchs» bezeichnet. Thomas Hinder bestätigte diese Aussage an der Hauptversammlung. Sie war im Einladungsschreiben auf 19 Uhr angesetzt, hatte aber erst 25 Minuten später begonnen . «Keine Angst», sagte der an jenem Abend zurückgetretene Präsident, «wir befinden uns immer noch im Zeitplan. Wir haben extra auf 19 Uhr eingeladen, damit wir mit der HV um 19.30 Uhr pünktlich beginnen können.»

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An der Bäuerinnentagung im Ebnetsaal hatte Stadtpfarrer Roman Giger die Aufgabe, zum Thema «Entdecke die Wurzeln, die dich halten» zu referieren. Dabei gab er den rund 300 Bäuerinnen und Landfrauen den Tip, einmal der Bedeutung ihres Vornamens nachzuspüren. Denn auch das könne zu den Wurzeln führen. Seine Eltern hätten ihn Roman (dies bedeutet «der Römer») getauft, weil dieser Name damals noch relativ selten gewesen sei. «Doch wer hätte bei meiner Taufe gedacht, dass ich einmal sechs Jahre in Rom lebe und Theologie studiere», so der Stadtpfarrer. Heute pflege er zu sagen: «Mein Name ist Programm.»

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Bisher musste Gino Capizzi den Abfallsack hinter sich herschleifen, wenn er die Uzwiler Strassen von Abfall säuberte. Das ist vorbei: Dank der Intervention eines Stimmbürgers geht er jetzt mit einem Sackkarren auf Reinigungstour. «Die Leute können sich gar nicht vorstellen, wie viel Sauerei ich täglich auflese, nur Geld habe ich noch keines gefunden», sagt der 61-Jährige. Er freut sich darüber, dass ihn jetzt die Leute auf der Strasse mit dem Namen grüssen, seit er mit dem neuen Sackkarren in unserer Zeitung erschienen ist. (red.)