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Zum Anfassen

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Wie sich das anfühlt: warmes, bedrucktes, richtiges Papier. Zwischen zwei dicken, stabilen Einbänden. Mit Büchern kann man so einiges. Sie etwa aufschlagen, knicken, falten. In ihnen blättern, ihre Seiten rausreissen, Herzen reinkritzeln und die Bücherrücken im Regal nach Farbe sortieren. Analog. Nicht digital. Mit einem Espresso in der Hand am Flohmarkt die Gebrauchtbücherkisten zu durchwühlen fühlt sich besser an, als in einem digitalen Einkaufsladen auf Symbole zu tippen. Ein Stück heile Welt. Nie muss man Angst haben, ein paar Sandkörner oder Wassertropfen am Strand könnten die Elektronik beschädigen und das Lesevergnügen trüben. Und auch ganz toll: Ein Buch im Zug liegen lassen. Für den nächsten Geniesser.

Benjamin Pelzmann