Alles neu beim Weihnachtsmarkt Oberbüren: Organisator, Standort, Datum

Vor etwa 15 Jahren wurde in Oberbüren ein Weihnachtsmarkt von privater Seite ins Leben gerufen. Elf Jahre lag die Organisation bei der Frauengemeinschaft. 2017 war ihr Letzter. Aber nicht der Letzte im Dorf.

Zita Meienhofer
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Der Gewerbeverein Oberbüren organisierte erstmals den Weihnachtsmarkt, der ein vorweihnachtlicher Treffpunkt sein soll. (Bild: Zita Meienhofer)

Der Gewerbeverein Oberbüren organisierte erstmals den Weihnachtsmarkt, der ein vorweihnachtlicher Treffpunkt sein soll. (Bild: Zita Meienhofer)

Eine besondere Atmosphäre machte sich am Donnerstagabend auf dem Parkplatz Thurzelg, Oberbüren, breit: Stände mit warm leuchtenden Lampen, violett beleuchtete Bäume, der Duft von gegrillten Bratwürsten, viel einheimisches Publikum und Gesang aus Schülerkehlen. Den Oberbürer Weihnachtsmarkt gibt es immer noch, obwohl die Frauengemeinschaft letztes Jahr angekündigt hatte: «Es ist unser Letzter». Elf Jahre waren sie für die Organisation zuständig. Der Aufwand sei zu gross geworden, erklärt Vorstandsmitglied Erika Wyder. «Wir haben gehofft, dass sich jemand finden lässt, der diese Idee weiterträgt», sagt sie. Dieser Jemand wurde im Gewerbeverein Oberbüren gefunden.

Für Hildi Rutz, Präsidentin des Gewerbevereins Oberbüren, war klar, dass für den Weihnachtsmarkt ein neuer Ort gesucht und ein neues Datum festgelegt werden muss. «An den Wochenenden finden in der Region viele grosse Märkte statt, deshalb haben wir bewusst einen Wochentag gewählt», so Hildi Rutz. Fand der Markt vorher an einem Sonntagnachmittag auf dem Platz neben der Kirche statt, wird er nun am Donnerstagabend beim Oberstufenzentrum Thurzelg durchgeführt. 31 Aussteller konnte Hildi Rutz für den Weihnachtsmarkt gewinnen, viele, die Adventliches und Weihnachtliches anboten, einige Gewerbler, die am Markt ihre Produkte oder Dienstleistungen präsentierten.
Bereits kurz nach Markteröffnung fanden sich etliche Besuchende ein, meist Einheimische oder aus den umliegenden Dörfern – und es wurden immer mehr. Hildi Rutz freute es: «Ich bin überwältigt». Dem Weihnachtsmarkt gaben die Gewerbler den entsprechenden Rahmen: Es sangen die Zweitklässler und der Männerchor, Samichlaus und Schmutzli schauten vorbei, bei Globi wurde gebastelt und im Gwerbler-Beizli war für Speis und Trank gesorgt. Einer Fortsetzung steht nichts im Weg. Hildi Rutz sagt dazu: «Wir werden den Markt sicher drei Mal durchführen, dann ziehen wir Bilanz.»