Alle gestehen Fehler ein

Im Konflikt innerhalb des Gemeinderates Lütisburg hat die Mediation eine Vereinbarung erzielt.

Albert Büchi
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lütisburg. Anfang Februar gaben Walter Räss und Anita Lusti aufgrund von Unstimmigkeiten innerhalb des Gemeinderates ihren Rücktritt bekannt. Die Mitte Dezember begonnene Mediation unter Leitung von Vermittler Fredy Zeier ging trotz der Rücktritte weiter.

An zwei Sitzungen im Landgasthof Rössli in Tufertschwil hätten alle an den herrschenden Konflikten beteiligten Personen Fehler eingestanden, heisst es in einer von den am stärksten Involvierten unterzeichneten Erklärung. Sie gestehen, dass sie von der Eigendynamik des Konfliktes mitunter auch überfordert gewesen seien.

Schuldzuweisungen keine Basis

Die Beteiligten erklären, sie hätten erkannt, dass einseitige Schuldzuweisungen keine Basis seien für die zukünftige politische Arbeit in der Gemeinde, deren Wohl allen am Herzen liege.

Der Gemeinderat übernimmt laut Erklärung die Verantwortung für kritisierte Sachverhalte, welche die Zusammenarbeit zwischen der Dorfkorporation, der Arbeitsgruppe Wärmeverbund und dem Gemeinderat betreffen.

Interessenkonflikten ausgesetzt

Walter Räss bedauert seinen im November veröffentlichten Offenen Brief, in dem er seinen Ratskollegen Thomas Felber öffentlich zum Rücktritt aufforderte. Felber seinerseits und René Ehrbar sahen sich als Gemeinderäte und Mitglieder der Arbeitsgruppe Wärmeverbund Loyalitäts- und Interessenkonflikten ausgesetzt.

Sämtliche Beteiligten bekräftigen, sie wollten mit den erwähnten und anderen Handlungen weder der Gemeinde noch anderen Gremien Schaden zufügen.

An der Bürgerversammlung vom 23. März sind seitens der GPK der Politischen Gemeinde nähere Informationen und Ergebnisse der Mediation zu erwarten.

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